Mona lebt mit ihrer Familie auf dem von Israel besetzten Teil der Golanhöhen und hat nur noch eines im Kopf: Ihre Hochzeit mit dem syrischen TV-Star Tallel, der auf der anderen Seite der Grenze lebt. Doch damit beginnen auch schon die Probleme. Sobald Mona einmal nach Syrien gereist ist,wird sie nie wieder israelisches Territorium betreten können. Das heißt, sie muss sich für immer von ihrer geliebten Familie verabschieden ...

Bereits in seinem gefeierten Kriegsdrama "In der Schusslinie" (1991) tauchte Regisseur Eran Riklis in die Welt des Nahen Ostens ein. So auch in seinem vielfach preisgekrönten, zu Herzen gehenden Drama "Die syrische Braut", das einen tiefen Blick in die Region wirft, die unter Feindseligkeit, Gleichgültigkeit und Bürokratie leidet. Um die Gratwanderung der Frauen zwischen Familie, Tradition und Grenzen besser beleuchten zu können, schloss sich Riklis mit der palästinensisch-israelischen Drehbuchautorin Suha Arraf zusammen, die als profunde Kennerin der arabischen und drusischen Welt gilt, selbst aber einen modernen, progressiven Standpunkt einnimmt.

Foto: Timebandits