Als Achtjährige muss Sabine mit ihrer Mutter und ihren beiden Geschwistern nach West-Papua auswandern, denn ihr Vater ist Sprachwissenschaftler und erforscht die Sprache eines Eingeborenenstammes. So muss die ganze Familie mehrere Jahre im Urwald leben. Was die Familie nicht weiß: Sie sind mitten in einen Stammeskrieg geraten - und das fernab jeglicher Zivilisation. Dennoch freundet sich Sabine mit dem Jungen Auri an, der dem feindlichem Stamm angehört ...

Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Sabine Kuegler, der zum Bestseller wurde. Roland Suso Richter ("Der Tunnel", "Mogadischu", "Das Wunder von Berlin") nahm sich die Story vor und inszenierte packend und einfühlsam die Erlebnisse des Mädchens, das schnell lernen musste, dass in fremden Kultur andere Werte zählen, die bei der Rückkehr in die westliche Welt für andere völlig unbedeutend sind. Daraus resultiert eine verzweifelte Suche nach Zugehörigkeit und der eigenen Identität.



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