"Ecce Homo" porträtiert das Leben und Denken verschiedener Außenseiter: ein Junge mit Down-Syndrom, ein intellektueller Stadtstreicher, ein Taubstummer, ein depressives Mädchen. Nach und nach machen sie sich aus den entlegensten Winkeln Italiens auf den Weg, an dessen Ende die Theaterbühne liegt. Hier entsteht ein Stück, das sich vor allem aus ihren eigenen Lebenserfahrungen speist. Nach der Vorstellung geht die gemeinsame Zeit weiter, denn die Reisen und ihre Arbeit haben die bunte Gruppe zu einer Art Familie zusammenwachsen lassen. Die Compagnia Pippo Delbono gehört seit ihrem ersten Stück "Barboni" (Penner) zur europäischen Theater-Avantgarde und geht mit ihren Stücken weltweit auf Tournee.