Ein Niederländer - der 90-jährige großartige Dokumentarfilmer Joris Ivens selbst - ist schon seit der Kindheit vom Wind begeistert. Er reist nach China, um den "Wind zu filmen". Doch im "Reich der Mitte" findet er nicht nur den Wind, sondern auch zauberhafte Bilder, die von der Poesie und der Fremdartigkeit des Landes mit seinen Mythen und Legenden erzählen...

Ein einmaliges Alterswerk zwischen Fiktion und Realität, das zugleich auch ein selbstkritisches Kompendium von Ivens' Lebenswerk ist, der mit seinem Film für die Befreiung des Menschen von Unterdrückung eintrat. Leider war dies das letzte Werk eines großen und kompromisslosen Bildvisionärs. Seit seiner Premiere auf dem Filmfestival in Venedig 1988 hat dieser Film ein begeistertes Publikum gefunden und geradezu hymnische Kritiken auf sich gezogen.