Die Tochter des Coca-Cola-Chefs sucht sich bei einem Berlin-Besuch 1961 ausgerechnet einen aufrechten Kommunisten als Ehemann aus. Damit der Vater nichts merkt, muss McNamara, der Chef der Berliner Coke-Filiale, die Sache gerade biegen. Es hilft nichts: Der Kommunist wird gegen seinen Willen zum Vorzeige-Kapitalisten gemacht...

Als Billy Wilder Anfang der Sechzigerjahre seine Farce über Kapitalisten und Kommunisten drehte, war der Zeitpunkt aus deutscher Sicht extrem ungünstig gewählt. Die Mauer wurde hochgezogen, und über den Humor dieses Films konnte kaum jemand so richtig lachen. 20 Jahre später war die Mauer traurige Routine, und diese Distanz ließ auch Wilders Komödie in einem anderen Licht erscheinen. Zwar sind die Scherze in all den Jahren nicht niveauvoller geworden, die meisten sind platt bis oberplatt. Und auch die Schauspieler sind durch die Bank so schlecht, dass sie schon wieder gut sind. Aber gerade das macht den Spaß dieses Films aus, gerade heute, wo die Mauer schon wieder Geschichte ist. Das Drehbuch verfasste Wilder einmal mehr gemeinsam mit I.A.L. Diamond nach dem Bühnenstück "Egy, kettő, három" (1929) des berühmten ungarischen Dramatikers Ferenc Molnár.