Um die Jahrhundertwende wachsen die Geschwister Fanny und Alexander Ekdahl im Haus der Großmutter auf. Nach dem überraschenden Tod des Vaters heiratet die Mutter den Bischof Vergerus, bei dem sie sich Trost und Beistand erhofft. Doch der Geistliche wird mehr und mehr zum herzlosen Tyrannen, der die Kinder maßregelt und bestraft. Durch eine List gelingt es den beiden, die Mutter wieder zur Oma zu bringen...

"Fanny und Alexander" sei sein letztes Kinoprojekt, erklärte Ingmar Bergman 1982 nach Fertigstellung dieses äußerst sensiblen, episch ausgebreiteten Films, und er hielt sich bis heute daran. Fast 50 Jahre hat Bergman intensiv im Filmgeschäft gearbeitet, ist beschimpft, gelobt und überinterpretiert worden, bevor er sich mit diesem eindrucksvollen Meisterwerk von seinem Kinopublikum verabschiedete.

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