Irgendwo in Taiwan: Yellow Bull bestreitet seinen Lebensunterhalt mit Götterstatuen. Die meist beschädigten Exemplare findet er am Straßenrand, repariert sie und fährt dann mit seinem Lastwagen zu Jahrmärkten, um sie auszustellen. Allerdings bringt dies nicht genug Bares ein, um endlich auch sein künstliches Bein reparieren zu lassen. Denn meist gibt er sein Geld für herumstreunende Hunde aus. Auf seinen Touren übers Land lernt Yellow Bull schließlich mehrere Außenseiter kennen, deren Lebenswegs sich allmählich miteinander verbinden ...

Die 1974 in Taipeh geborene Regisseurin Singing Chen erzählt hier in mehreren Episoden aus dem Leben gestrauchelter Menschen, deren Wege sich trotz ihrer unterschiedlichen sozialen Herkundt immer wieder miteinander kreuzen. Das verbindende Element des zum Teil in wunderbaren und außergewöhnlichen Bildern eingefangenen und durchweg gut gespielten Dramas mit komödiantischen Elementen ist der Außenseiter Yellow Bull, den Jack Kao ("Goodbye South, Goodbye") glaubhaft verkörpert.

Foto: Arsenal Institut