Der deutsche Seemann Hans Warns hielt seine Erlebnisse an den exotischsten Plätzen der Welt bis zu seinem Tod 1993 auf Fotografien und Schmalfilmen fest. Als Regisseur und Autor Gordian Maugg in einer Hamburger Ausstellung auf dieses Material stieß, beschloss er, die Lebensgeschichte Warns' auf Celluloid zu rekonstruieren und dabei die "Lücken" zwischen den gefundenen Bildern mit nachgedrehten Szenen zu schließen...

Ein außergewöhnlicher Film, der die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen lässt und so einen beeindruckenden Jahrhundertüberblick liefert. Maugg ging dabei äußerst sorgfältig und fantasievoll vor: Zeugenberichte, Originalmaterial und perfekt auf alt getrimmte Neuaufnahmen ergeben das faszinierende Porträt eines Weltenbummlers. Einziges Manko: einige Episoden kränkeln etwas an der Überlänge.