Die erfolgreiche, gelangweilte Psychologin Margaret Ford betreibt Studien im Milieu von Betrügern. Als sie den Profi-Spieler Mike kennen lernt, verspricht sie sich einige aufregende Erlebnisse. Doch schon bald ist sie fasziniert von dem Spiel zwischen Schein und Sein. Immer tiefer verstrickt sie sich in die betrügerischen Machenschaften. Sie ahnt nicht, dass sie selbst Zeugin einer Intrige ist, bei der sie als Opfer ausersehen ist. Als sie jedoch die Regeln dieses raffinierten "Spiels" durchschaut und begreift, dass es nicht um Liebe, sondern nur um Geld geht, wird aus dem Spiel blutiger Ernst und sie schlägt eiskalt zurück ...

Der kühle Psychothriller spielt auf souveräne Weise mit den Erwartungen der Zuschauer, die nicht immer alles glauben sollten, was sie sehen. Mit hintersinnigem, schwarzem Humor führt uns Regisseur und Drehbuchautor David Mamet vor Augen, dass nicht nur für die Figuren des Films immer wieder Falltüren auftauchen, mit denen niemand gerechnet hat. David Mamet ist in den USA als Theater- und Filmautor bekannt, so schrieb er zum Beispiel das Drehbuch zu Brian De Palmas "Die Unbestechlichen". Mit "Haus der Spiele" lieferte er ein exzellentes, intelligentes Regiedebüt.

Foto: ZDF/Larry Sebastian