Nachdem der Wissenschaftler Dr. Victor Frankenstein aus Leichenteilen einen Körper zusammengeflickt hatte und diesen mit Stromstößen zum Leben erweckte, wurde er den Geist, den er erschuf, nicht mehr los. 200 Jahre später wandelt die so entstandene Kreatur immer noch auf Erden, meist fernab menschlicher Gesellschaft. Doch als ihn eine Gruppe finsterer Dämonen attackiert, kann das Monster nur durch die Hilfe von Gargoyles, engelartige Dämonenkiller, den Häschern entkommen. Tatsächlich will Dämonenfürst Naberius mit Hilfe der offenbar ewig lebenden Frankenstein-Kreatur ein Arme aus Zombie-Dämonen erschaffen, um die verhassten Menschen endgültig von der Erde zu tilgen bzw. die gesamte Menschheit zu versklaven. Die Wissenschaftlerin Dr. Terra Wade arbeitet zwar für Naberius, erkennt aber durch die Kreatur dessen düsteren Plan ...

Was ein durchaus guter Aufguss von Mary Shelleys Horror-Mythos hätte werden können, entpuppt sich leider als kruder Mix diverser Schreckensszenarien, die mit der Original-Geschichte allenfalls die Namen noch gemein haben. "Underworld"-Co-Schöpfer Kevin Grevioux lies sich wohl von Shelley zu einer Comic-Fortsetzung inspirieren, ohne den poetischen Geist der Geschichte erkannt zu haben. So ist das filmische Ergebnis ein selten dämliches Action-Spektakel mit beliebigen Animations-Sequenzen einer langweiligen Schlacht der Guten gegen die Bösen. Packendes Fantasy- bzw. Horror-Kino ist dies sicherlich nicht!



Foto: Splendid (Sony Pictures)