Die fanatische Feministin Valerie Solanas gerät Anfang der 60er-Jahre in den Bannkreis des Pop-Art-Künstlers Andy Warhol, in dessen Clique ihr spröder Fanatismus bald auf Ablehnung stößt. Als sie sich auch noch von ihrem Verleger wegen eines Buchvertrages verraten fühlt, wähnt sie sich im Zentrum einer Verschwörung, hinter der Andy Warhol steckt, auf den sie schließlich ein Attentat verübt...

1968 schoss Valerie Solanas Andy Warhol nieder. Der überlebte zwar, erholte sich von dem Anschlag jedoch nie so richtig. Die ehemalige Musikkritikerin Mary Harron ("American Psycho") entwirft in ihrem Regiedebüt ein fragmentarisches, nur lose verknüpftes Porträt der Kunstszene um Warhol und ein Zeitbild der späten 60er Jahre, ein Porträt der dröhnenden Subkultur zwischen Kunst und Kommerz, politischer Wirren und Drogenkult. Für die Musik zeichnete John Cale ("Velvet Underground") verantwortlich.