Greg (Thomas Mann) bestreitet gerade sein letztes Jahr an der Highschool. Dass er sie nicht gerade vermissen wird, liegt vor allem daran, dass er dort keine Freunde findet. Der Außenseiter schleicht durch die Hallen seiner Schule und hat eigentlich nur ein Ziel: nicht auffallen!

Mehr aus Zwang als aus eigentlichem Interesse, besucht er auf Drängen seiner Mutter das an Leukämie erkrankte Nachbarsmädchen Rachel (Olivia Cooke). Was zunächst mehr als zäh beginnt, entwickelt sich nach und nach immer mehr zu einer tiefen Freundschaft – bis Greg selbst nicht mehr weiß, was seine Gefühle für Rachel eigentlich zu bedeuten haben.

Die fortschreitende Krebserkrankung seiner Freundin macht die Sache nicht gerade einfacher für die beiden.

Emotionale Wandlung

Was zunächst beginnt wie eine von vielen Highschool-Teenie-Komödien, erfährt nach etwa der Häfte des Films einen ungeahnt berührenden Umschwung: eben noch Coming-of-Age-Geschichte, jetzt Young-Adult-Drama.

Lediglich das Umschalten zwischen den Stimmungen mochte Regisseur Alfonso Gomez-Rejon nicht ganz gelingen. Dieser hat bereits für einige namhafte Streifen wie "Argo" Regieassistenz geführt, und könnte mit "Ich und Earl und das Mädchen" einen Bekanntheits- und Popularitätsschub erlangen.

Für sich genommen wissen die beiden Teile des Filmes nämlich sehr zu überzeugen. Das liegt vor allem an der witzigen wie emotionalen Geschichte, die – gespickt mit einigen Verweisen auf dei moderne Popkultur – frisch und mit unverbrauchten Schauspielern daherkommt. Schnell werden die Charaktere ins Herz geschlossen.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Ich und Earl und das Mädchen":