Als in Rom eine neue Papstwahl ansteht, werden ausgerechnet die vier wichtigsten Kardinäle und möglichen Kandidaten für das höchste Kirchenamt entführt. Angeblich eine Tat des mysteriösen Geheimbunds der Illuminaten, die nun damit drohen, ab 20 Uhr jede Stunde einen der Entführten zu töten und anschließend eine Bombe mit Antimaterie zu zünden. Der Vatikan bittet den Symbologen Robert Langdon um Hilfe. Ihm zur Seite: die Physikerin Vittoria Vetra, die sich bestens mit Antimaterie auskennt. Doch im Laufe des Abends nimmt nicht nur die Zahl der Opfer zu, die Zeit, eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes zu verhindern, wird immer knapper ...

Der Erfolg von "The Da Vinci Code - Sakrileg" gab den Filmemachern offenbar Recht, auch die erste Dan-Brown-Geschichte um den Symbologen Langdon zu verfilmen. Erneut steigt Tom Hanks in den Ring, um Schlimmes zu verhindern. Zum Glück ist dieser Film weniger geschwätzig als der Vorläufer, bietet eine gute Mischung aus Action und Thriller und eine weniger langatmige Schnitzeljagd - diesmal nur durch Rom. Dabei geht es zwar selten logisch oder gar realistisch zu, was aber dem Unterhaltungswert kaum mindert. Hier werden sperrige Themen wie Religion und Wissenschaft recht frisch verquirlt.



Foto: Sony Pictures