Der Schriftsteller K. aus Prag liebt zwar die Dame F., doch da sie aus Berlin kommt und er offenbar die Literatur noch stärker liebt als die Frau, sieht man sich kaum. Zudem erweist sich K. als äußerst umständliche, fast schon lebensuntüchtige Person. So findet ihre Liebe fast nur auf Briefbögen Platz...

Experimentalfilmer Christian Frosch hat hier versucht, aus den Briefen, die Franz Kafka an Felice schrieb, einen Film zu machen. Das Ergebnis ist jedoch jenseits von Gut und Böse und kommt über zusammenhanglose Bildsequenzen, über die dann schlicht die Briefe verlesen werden, kaum hinaus. Das Ganze wirkt derart manieriert, dass man möglichst schnell das Kino verlassen möchte.