Der zehnjährige Sascha verbringt seine Zeit am liebsten mit Freundin Elli. Gemeinsam unternehmen sie Radtouren oder füttern den Recorder mit Geräuschen. Allerdings hat er ein Problem: Er kann sich nur schwer konzentrieren und musste, weil er immer noch nicht lesen und schreiben kann, auf eine Förderschule wechseln. Hilflos wendet sich seine Mutter, nachdem sie ihren Sohn beim Klauen erwischt hat, an das Jugendamt. Frank soll Sascha helfen und ihm beistehen. Doch auch er kann den Wildfang nicht bändigen. Als eine Kinderärztin hinzugezogen wird und sie bei dem Jungen die Aufmerksamkeitsstörung-Hyperaktivitätsstörung ADHS feststellt, scheint es dank Medikamente wieder Hoffnung für Sascha zu geben ...

Der Ex-Familienhelfer und Regisseur Bernd Sahling thematisiert auf dokumentarische Weise das Leben und den Umgang mit der immer häufiger diagnostizierten Krankheit ADHS. Marcel Hoffmann, der den mit Retalin ruhig gestellten Sascha spielt, leidet im wirklichen Leben selbst an ähnlichen Problem wie sein Alter Ego. Leider sind die laiendarstellerischen Leistungen nicht immer überzeugend - lediglich Inka Friedrich ("Sommer vorm Balkon") spielt problemlos die überforderte Mutter.



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