Als der reiche Weinhändler Bockelmann stirbt, reist die ganze Sippschaft an, um gespannt der Verkündung des Testaments zu lauschen. Die Empörung ist groß, als sich herausstellt, dass Bockelmanns Neffe Peter Frank, der erfolgreich und uneigennützig in der Firma seines Onkels arbeitet, als Universalerbe eingesetzt wurde. Nur eine Bedingung muss der trinkfeste Lebemann erfüllen: er darf vier Wochen lang keinen Tropfen Alkohol zu sich nehmen, sonst bekommt er gar nichts ...

Mit "Lachende Erben" kam es 1933 endlich zu der schon länger anvisierten Zusammenarbeit von Regisseur Max Ophüls und Heinz Rühmann. Heraus kam eine witzige Komödie, in der Rühmann einmal mehr in der Rolle des pfiffigen Burschen brilliert, der sich gegen alle Widerstände durchzusetzen weiß. Für Ophüls und Rühmann blieb es die einzige gemeinsame Filmarbeit, denn kurze Zeit später flüchtete der Regisseur vor den Nazis in die Niederlande und später in die USA. "Lachende Erben" wurde 1937 von den Nationalsozialisten verboten.

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