Der einstige Museumsangestellte Alloune kennt sich dank seines Jobs bestens in der Geschichte der Sklaven aus dem Senegal bestens aus. So beschließt er, sich auf die Spuren seiner Ahnen zu begeben, die vor mehr als 200 Jahren nach Nordamerika verschleppt wurden. In Little Senegal, dem afrikanischen Wohnviertel in Harlem, trifft er tatsächlich viele Menschen, die einst aus dem Senegal hierher gebracht wurden. Doch sein Wunsch, die einst getrennt Familie wieder zu vereinen, trifft nicht allseits auf Begeisterung. Alloune muss erkennen, dass die Kluft zwischen Senegalesen und Afroamerikanern größer ist als er gedacht hätte...

Regisseur Rachid Bouchareb versuchte hier historische Fakten mit einer modernen Geschichte zu verbinden. Dabei wirkt die Vergangenheitsbewältigung doch manchmal sehr wehleidig. Die Amerikaner werden als wurzellose, an der Geschichte desinteressierte Menschen dargestellt, denen seitens der Afrikaner ein tiefes Mitgefühl entgegengebracht wird, welches diese wiederum überhaupt nicht verstehen können. Doch dank des brillanten Hauptdarstellers verzeiht man dem Film einige Sentimentalitäten und den zeitweise übertriebenen Mystizismus.