Mr. Bean glaubt sich im Glück, als er bei einer Verlosung den Hauptpreis - eine Reise nach Frankreich - gewinnt. Mit der ebenfalls gewonnenen DV-Kamera hält er jede noch so unwichtige Station seiner Reise fest. Doch wie nicht anders zu erwarten, tritt der steife Engländer in jedes sich ihm bietendes Fettnäpfchen, lässt Geldbörse und Tickets an Bahnsteigen zurück, kümmert sich um einen durch seine Schuld vom Vater getrennten Jungen, mischt in Cannes die Filmfestspiele auf und wird schließlich gar für ein Entführer gehalten...

Was nach typischem "Mr. Bean"-Klamauk klingt, entpuppt sich über weite Strecken als vorhersehbare Langeweile, die meist nur dämlich anstatt witzig daherkommt. Immerhin gibt es ein paar witzige Einfälle, aber Komiker Rowan Atkinson hat mit der von ihm geschaffenen Figur des liebenswürdigen Trottels Mr. Bean deutlich den Zenit überschritten. Was einst in der TV-Serie urkomisch war, zeigte schon bei "Bean - Der ultimative Katastrophenfilm" Verschleißerscheinungen. Über dieses Niveau kommt auch der Ferien-Film nicht hinaus. Was bleibt: ein weitestgehend müder Abklatsch.

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