Das Drama basiert auf dem gleichnamigen Roman von Robert Domes und schildert eine mitnehmende Geschichte, die sich im Nazi-Deutschland tatsächlich ereignet hat.

Ernst Lossa (Ivo Pietzcker) gilt als schwer erziehbarer Problemfall und wird von einem Kinderheim ins nächste gegeben. Schließlich landet er in einer Nervenheilanstalt. Auch hier ist das Leben für den 13-Jährigen kein Zuckerschlecken.

Nach einer Weile findet der clevere Junge heraus, dass es in der Einrichtung nicht mit rechten Dingen zuzugehen scheint: Regelmäßig verschwinden ein Patienten und tauchen nicht mehr auf. Ernst stellt Nachforschungen an, die Schockierendes zu Tage bringen: Die Insassen werden systematisch getötet. Daraufhin fasst er den Entschluss, sie zu retten und mit ihnen auszubrechen.

Besonderer Fokus

Der historische Film thematisiert zwar die grausamen Ereignisse, die sich im Rahmen des Zweiten Weltkriegs abseits der Front ereignet haben, behandelt aber nicht das häufig verarbeitete Sujet der Judenverfolgung. Er widmet sich einem anderen Schwerpunkt der damaligen Rassenideologie: der Euthanasie.

"Nebel im August" bietet aber nicht nur eine ernste Kriegsgeschichte, sondern erzählt zugleich von tiefer Freundschaft, großen Hoffnungen und dem starken Willen zu überleben.

Tolles Ensemble

Die authentische Darstellung des Zeitkolorit ist vor allem auf die grandiosen Leistungen der Mimen zurückzuführen. An der Seite des jungen Ivo Pietzcker spielen namhafte Größen des deutschen Filmbusiness, beispielsweise Sebastian Koch als Heimleiter oder Fritzi Haberlandt als Krankenschwester.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Nebel im August":