Die sozialen Netzwerke gewinnen im Alltag von Jugendlichen und Kindern immer größeren Einfluss. Oft spielt sich auf den Online-Plattformen mehr ab, als im realen Leben: Die Teens chatten mit Freunden oder lernen Gleichgesinnte kennen. Doch bergen die Medien auch Gefahren: beispielsweise den Druck, immer besser zu sein, soziale Verrohung, Online-Sucht.

Die Filmemacher Ariel Schulman und Henry Joost, die zuletzt Teil drei und vier der erfolgreichen Horrorfilm-Reihe "Paranormal Activities" realisierten, nahmen sich diesem Thema an. Mit dem rasanten Thriller "Nerve" treffen sie den Zeitgeist und reflektieren das Phänomen Web 2.0. Fast nebenbei erzählen die Macher zudem eine mitreißende Liebesgeschichte.

Smartphone-Albtraum


Im Mittelpunkt steht die schüchterne Schülerin Vee (Emma Roberts), die am neuesten, aufregenden Trend an ihrer Schule teilhaben will: Dem Online-Spiel "Nerve". Darin müssen die "Player" riskante Aufgaben meistern, die ihnen von den sogenannten "Watchern" vorgegeben werden. Je riskanter, desto mehr Ruhm und Geld winken dem Spieler. Gleich zu Beginn muss Vee einen Fremden küssen. Spontan drückt sie Ian (Dave Franco) ihre Lippen auf den Mund. Das ist der Startschuss für beide, die sich ab sofort gemeinsam den gefährlichen Wagnissen aussetzen. Was zu Beginn eine spaßige Angelegenheit ist, wird bald zum Albtraum. Vee findet heraus, dass ihre Identität online geklaut, und ihr Konto gehackt wurde - an einen Spielabbruch ist nicht mehr zu denken.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Nerve"