Norma Rae lebt als Witwe mit zwei Kindern in einer Provinzstadt im Süden der USA. Sie arbeitet wie fast alle Bewohner der verschlafenen Kleinstadt in der ansässigen Baumwollweberei. Im Kampf um menschlichere Arbeitsbedingungen in dem Betrieb lässt sie sich auch durch Druck und Drohungen nicht abschrecken. In dem Gewerkschaftsabgesandten Reuben findet sie bald einen Verbündeten ...

Martin Ritt inszenierte ein packendes, sozialkritisches Melodram. Für die bewegende Darstellung der Arbeiterin und Mutter Norma Rae, die für menschenwürdigere Lebensbedingungen kämpft, erhielt Sally Field 1978 einen Oscar. Darüber hinaus wurde das Drama als bester Film für den Oscar nominiert, beim Cannes Filmfestival ausgezeichnet und bei den Golden Globes, den Los Angeles Film Critics und den New York Film Critics mit Preisen bedacht.

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