Endlich ist wieder Spring Break am Lake Victoria und alle jungen Menschen drängen sich zwecks Riesenparty am und im Wasser. Doch was keiner ahnt: Ein Erdbeben hat prähistorische Piranhas freigesetzt, die nun, nach zwei Millionen Jahren im Verborgenen, mächtig Hunger haben. Da kommen die vielen Badegäste gerade recht. Für die örtliche Polizei-Chefin bedeutet das mehr als nur viel Arbeit ...

Nachdenken darf man bei diesem Schocker von Regisseur Alexandre Aja ("The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen", "Mirrors“) keinesfalls. Denn dann würde gleich die Prämisse (wie haben die prähistorische Piranhas überleben können?) das Konstrukt ins Wanken bringen. Wer sich mit hirnloser Unterhaltung zuballern will, ist hier richtig aufgehoben: Filmzitate und Reminiszenzen, barbusige Frauen in Massen, blutige Gemetzel, schlechte Gags und idiotisch agierende Teenager sorgen für einen optimalen Spaß, an dem sicher auch Russ Meyer seine Freude gehabt hätte. Ob das Ganze allerdings nachträglich in 3D umgewandelt werden musste, sei mal dahin gestellt. Auf jeden Fall einer jener Filme, der müde Männer munter macht.



Foto: Kinowelt