Als Weltraumforscher in den Achtzigern Signale intelligenten Lebens empfangen, sind sie außer sich vor Freude. Als Zeichen der intergalaktischen Völkerverständigung schicken die Menschen ein Raumschiff voller irdischer Kulturgüter ins All. Darin sind - neben Zauberwürfel und Co. - auch etliche Computerspielklassiker ihrer Zeit.

Die Botschaft des Friedens wird bei den Aliens allerdings gehörig falsch verstanden. Es dauert nicht lange, und die Außerirdischen kommen in Gestalt der Videospiel-Charaktere auf die Erde, um die Menschheit zu vernichten. Um Pac Man, Donkey Kong und Co. entgegenzutreten, werden die Spielhallen-Spezialisten um Sam Brenner (Adam Sandler), Eddie Plant (Peter Dinklage) und Ludlow Lamonsoff (Josh Gad) beauftragt, den Arcade-Außerirdischen entgegenzutreten.

Kulturgut
 
Eine ganze Menge Videospiele wurden bereits verfilmt. Mit viel Tiefgang konnte - trotz oftmals großem Publikum - kaum ein Vertreter aufwarten. Das Problem: Heutzutage existieren einfach zu viele Spiele unterschiedlichen Genres, um eine breite Masse in die Kinos zu locken.

Chris Columbus dagegen lässt in "Pixels" Kindheitserinnerungen wiederaufleben. Game-Klassiker wie Pac Man, Space Invaders oder Donkey Kong setzten damals neue Maßstäbe, und fast jeder wird das ein oder andere Spiel, welches in "Pixels" thematisiert wird, schon einmal getestet haben.

Zwar ist der Streifen selbst weder besonders anspruchsvoll, noch eine brüllend komische Komödie, Fans von Videospielen werden aber trotzdem ihre Freude daran haben, wie Sandler und Co. in Autos die Rolle der "Geister" einnehmen und Pac Man durch die Straßen jagen. Letztendlich sind es der Retro-Faktor und die vielen Gastauftritte, welche die ansonsten eher flache Komödie retten.

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