Das Mittelalter soll ja eigentlich die finstere Zeit gewesen sein. Doch glaubt man dieser Räuberpistole, war das 18. Jahrhundert noch viel dunkler: Schmutz und Armut in allen Gassen; derweil sich der Adel im Prunk suhlte. Die Ganoven Plunkett und Macleane wollen aus dem Dreck heraus, werden Räuber und überfallen Reiche, um sich zu bereichern. Doch Macleane funkt die Liebe dazwischen...

Schick und schnell kommt der Streifen daher. Doch man merkt, dass Spielfilm-Neuling Jake Scott, Sohn des "Blade Runner"-Regisseurs Ridley Scott, eigentlich Werbe- und Videofilmer ist. Denn ihm fehlt jegliches Gespür für Charaktere und gar für die Handlung. Mit der wahren Geschichte indes hat Scotts schmucker Kostümfilm nichts zu tun: Die Räuber existierten zwar, nahmen aber meistens wehrlose Bauern aus. Macleane wurde tatsächlich als "Gentleman Highwayman" bezeichnet, starb aber 26-Jährig am Galgen.