Teenagerin Patty träumt vom Leben als Starköchin. Das wäre zumindest besser, als sich weiterhin durch die Schule zu quälen und nachmittags der Mutter Frieda in der Imbissbude zu helfen. Frieda aber wirkt hinter der Theke ganz zufrieden. Sie hat den Pommesstand samt Geheimrezept für eine Currysauce vom Vater geerbt. Doch die besten Tage, als noch alle Malocher zum Essen kamen, sind längst gezählt. Frieda ist völlig überarbeitet und als allein erziehende Mutter eigentlich überfordert. So wundert es nicht, dass sie eines Tages zusammenbricht. Sie lässt sich nur ungern in Kur schicken, zumal dann ihre drei Töchter auf sich allein gestellt sind. So kommt es zu einem ungeahnten Kurzschluss und die ganze Bude fackelt ab ...

Was eine nette Typengeschichte hätte werden können, entpuppt sich leider als stoffeliges Gestolper ohne Sinn und Verstand. Viele Anschlussfehler und ein hanebüchenes Drehbuch machen die völlig versemmelte Regie von Tina von Traben zum großen Ärgernis. Da hilft leider auch das gute Spiel von Anneke Kim Sarnau überhaupt nichts.



Foto: farbfilm