Nächtlicher Einsatz für die Sonderkommission Organisiertes Verbrechen der LKA Hamburg - es gibt einen Hinweis auf den Aufenthaltsort des berüchtigten Drogen- und Menschenhändlers Theo Landwehr. Doch schon auf der Fahrt dorthin wird klar: Die Polizisten Franky, Kurt, Rabbi und Rudi sind an Landwehrs Verhaftung gar nicht interessiert. Ihre hastige Warnung per Handy schlägt jedoch fehl: Landwehr landet auf dem Polizeipräsidium. Jetzt geraten die korrupten Polizisten unter Druck. Wenn Landwehr nicht frei kommt, wird er auspacken. Alles hängt von dem Zeugen ab, von dem schon der erste Hinweis kam. Er muss schleunigst aus dem Weg geräumt werden, und zwar am besten, in dem ihm auf der Überführung vom Gefängnis zur Vernehmung etwas zustößt. Der Killer ist engagiert, die Polizisten brauchen nur einmal kurz wegzusehen. Der betreffende Zeuge entpuppt sich allerdings als junge, hübsche Zeugin. Rudi und Kurt bekommen Manschetten und wollen sie beschützen - nichts läuft mehr wie geplant. Kurt und der Killer kommen bei einem Schusswechsel ums Leben, die Zeugin flüchtet. Rudi überlegt, aus der ganzen Sache auszusteigen. Seinen Kollegen bleibt der Sinneswandel jedoch nicht verborgen, und ein verdecktes Spiel von Vermutungen, Verdächtigungen und Anschuldigungen nimmt seinen Lauf...

In dunklen Bildern erzählt Lars Becker ("Das Gelbe vom Ei") vom Alltag einer wenig beneidenswerten Gruppe von Polizisten, die durch finanzielle Probleme in die Korruption gerutscht sind. Dank der guten Darstellercrew entstand ein desillusionierendes Alltagsbild aus dem Leben von Polizisten. Hier verschwimmen die Grenzen von Gut und Böse, Freundschaft und Verrat, Straftäter werden auf einmal durchaus menschlich.