Der elfjährigen Alise und ihrer Freundin Rebecca begegnet im Stadtwald ein wild galoppierender, völlig verstörter und verletzter Schimmel. Durch einen Zufall können die beiden Mädchen das Pferd einsperren. Doch nun ist die etwas pummelige Alise gefordert, denn um ihren Klassenkameraden zu imponieren, hat sie ihnen immer erzählt, sie sei eine Pferdeexpertin und eine hervorragende Reiterin. Zwar kann sich Alise kurzzeitig aus der Affäre ziehen, doch schon bald wird klar, dass sie über ihren eigenen Schatten springen muss. Denn "Trigger", so haben ihr Großvater, ein ehemaliger Pferdezüchter und Springreiter, und sie den stolzen Hengst getauft, soll getötet werden. Zwar kann Alises Großvater dem Besitzer das Versprechen abringen, dass das Pferd nicht getötet wird, wenn er es in zwei Tagen zähmen und reiten kann, doch dann muss er nach einem Zusammenbruch ins Krankenhaus. Triggers Leben liegt nun in Alises Händen...

Der norwegische Regisseur Gunnar Vikene drehte nach dem Drehbuch von Monica Boracco Borring dieses sensibel erzählte und zu Herzen gehende Drama um ein junges Mädchen - hervorragend verkörpert von Ann-Kristin Sømme -, dass seine eigenen Ängste überwindet, um Leben zu retten. Neben der kindgerechten Inszenierung, besonders jüngere Kinder dürften begeistert sein, überzeugen auch die poetischen Bilder von Kameramann Kjell Vassdal.

Foto: MFA (24 Bilder)