Obwohl in naher Zukunft menschliches Pflegepersonal nahezu komplett durch Roboter ersetzt wurde, will der seit der Trennung von seiner Frau allein lebende Frank nichts davon wissen, auch wenn seine Vergesslichkeit schon krankhafte Züge trägt. Er geht häufig zur Bücherei – auch eine aussterbende Zunft – im Ort, schäckert gerne mit der Bibliothekarin und probt häufig Einbrüche. Denn Frank war einst ein geschickter Dieb und Einbrecher. Heute lässt er bestenfalls ein Stück Seife im Deko-Laden mitgehen. Als ihm dann aber doch sein Sohn aus Sorge einen Pflege-Roboter aufzwingt, wird Franks Alltag mächtig durcheinander gewirbelt. Zunächst von der "Maschine" genervt, entdeckt Frank bald die Qualitäten des Roboters. So findet Frank schnell heraus, dass das Ding vielleicht sogar als exzellenter Komplize für Raubzüge taugt. Damit allerdings bringt sich Frank in Teufels Küche ...

Mit einem brillanten Frank Langella in der Hauptrolle gelang Kinodebütant Jake Schreier eine zwar kostengünstig inszenierte, aber wunderbar erzählte Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft, die fast schon einem modernen "Don Quichote" gleichkommt. Langella gibt den gealterten Dieb, dessen räuberische Ambitionen trotz der fortschreitenden Demenz durch den Roboter noch einmal geweckt werden, mit Bravour, zeigt er doch in vielen Nuancen, was gute Schauspielerei auszudrücken vermag. Ein schauspielerisches Highlight.



Foto: Senator