"Samsara" bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt "beständiges Wandern" und beschreibt den Zyklus des Seins in Leben und Vergänglichkeit. Der Film wandelt zwischen traumhaften Landschaften, heiligen Stätten und nimmt am Leben von buddhistischen Mönchen teil. Aber auch das Ende des Seins - meist durch Menschenhand verursacht - wird im Bild festgehalten und selbst zerstörte Natur, Waffenfabriken und Gefängnisse finden ihren Platz in der Dokumentation.

Der Film ist nach "Baraka" (1992) das zweite bildgewaltige Gemeinschaftsprojekt von Ron Fricke und Mark Magidson. Fünf Jahre haben die Macher des Dokumentarfilms in über 20 Ländern Bildmaterial gesammelt und zu einem Werk über den Kreislauf des Lebens "von der Geburt bis zum Tod" zusammengestellt. Der Zuschauer begibt sich hier auf eine meditative Reise, in eine Welt voller Gegensätze. In ausgewählten Kinos wird der Film in besonders hochauflösenden 4K Digital gezeigt, wodurch beste Bildqualität garantiert werden soll. Auch der Soundtrack kann sich hören lassen: denn für den ist unter anderem die Golden Globe Gewinnerin Lisa Gerrard verantwortlich. Dennoch: das Ganze wirkt wenig durchdacht und reichlich plakativ.



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