Ana, eine spanische Trapezkünstlerin, trifft nach einer Kneipentour mit ihren Kollegen im Nachtbus Arkadiusz, der auf dem Weg zu einer Baustelle ist, auf der er wie viele andere Ausländer auch illegal arbeitet. Weil Arkadiusz einen so traurigen und müden Gesichtsausdruck hat, schenkt Ana ihm eine Eintrittskarte für die Abendshow ihres Varietés. Arkadiusz leiht sich von seinem besten Kumpel eine schicke Hose und taucht im Varieté auf. Gebannt beobachtet er Ana auf dem Trapez. Doch Ana hat den jungen Mann aus dem Nachtbus schon längst wieder vergessen und ist sehr erstaunt, als sie nach der Show ein schüchterner, etwa 30-jähriger Mann mit polnischem Akzent anspricht. Erst nach einem zufälligen Treffen im Bus beginnen sich die beiden ineinander zu verlieben. Doch plötzlich wird ein Kollege von Arkadiusz krankenhausreif geschlagen, und die Arbeiter, die illegal auf der Baustelle arbeiten, darunter auch Arkadiusz, müssen von der Baustelle flüchten. Um Arkadiusz zu helfen, schlägt Ana spontan vor, zu heiraten. "Sternschnuppe" ist eine kurze, zerbrechliche Liebesgeschichte zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen. Am Ende bleibt es offen, wie es mit Ana und Arkadiusz weitergehen wird. Marina Caba Rall wurde 1964 in Spanien geboren und wuchs in Madrid und Tübingen auf. Nach einem Magisterabschluss in Theater- und Filmwissenschaft begann sie 1994 mit dem Regiestudium an der HFF "Konrad Wolf". "Sternschnuppe" war ihr Film im dritten Studienjahr.