Die traurige und sinnierende Elisabeth, besser bekannt als Sisi, wird am 10. September 1898 am Ufer des Genfer Sees Opfer eines Attentats. Noch lebend verbringt sie zunächst eine Weile an Bord eines Schiffes, bevor man sie zum Hotel Beau Rivage bringt. Dort sie stirbt sie nach kurzer Zeit.

Vor mehr als 100 Jahren wurde Sisi, die Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, von dem italienischen Anarchisten Luigi Lucheni mit einer angespitzten Feile erstochen. Die gelungene Fiktion über Sisi von Norbert Beilharz basiert auf einem inneren Monolog der Elisabeth und, subjektiv erlebt, vielen Ereignissen in ihrem Leben. So spricht sie etwa mit ihrer Schwiegermutter und lernt noch einmal ihren Mann Kaiser Franz Joseph I. kennen. In der Rolle der sterbenden Kaiserin überzeugt Christine Ostermayer.