Susi Q ist Mitte dreißig und will nicht weiterhin nach dem üblichen, von der Gesellschaft vorgegebenen Schema leben. Die freie Journalistin kommt viel herum, stolpert von einem Tag in den nächsten und lebt mit ihrem besten Kumpel Mark mehr oder weniger in den Tag hinein. Als sich dann aber Mark in die charmante Vivian verliebt und mit dieser bald eine gemeinsame Zukunft plant, fühlt sich Susi zurückgesetzt. Doch so leicht gibt Susi nicht auf. Da sie Vivian nicht das Feld überlassen will, setzt sie alles daran, Mark als besten Freund zurückzugewinnen. Mit dem eher langweiligen Spießbürger und alleinerziehenden Vater Steffen will sie Mark eifersüchtig machen ...

Überzeichnete, ins Groteske gesteigerte Szenen

Das Regie-Duo Jonas Grosch und Carlos Val porträtiert mit nerviger Wackelkamera amateurhaft eine lesbische Journalistin, die ihren besten Kumpel zurückgewinnen will, um mit ihm ihr geliebtes Leben als reisende Boheme fortzuführen. Was aber als spaßige Komödie im Stile der US-amerikanischen romantischen Beziehungsgeschichten gedacht war, entpuppt sich schnell als purer Dilettantismus, bei dem Katharina Wackernagel ihr Potential komplett verschenkt. Die überzeichneten, ins Groteske gesteigerten Szenen wirken keinesfalls lustig, sondern schlicht völlig sinnfrei. Zudem sind die überzeichneten, meist peinlichen Gags derart platt, dass einem nicht einmal zum Schmunzeln zumute ist.