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    Avril Lavigne

    • * Donnerstag, 27. September 1984 in Napanee, Ontario, Kanada

    Wurde über Nacht zum Superstar: Avril Lavigne

    Foto: BMG
    ¿T?
    Cheerleader-Grinsen, Barbie-Schminke und rosa Plüsch à la Britney Spears hat die Kanadierin nicht nötig: "Ich lebe meinen großen Traum. Ich trage, was ich will, sage, was ich will und singe, was ich will." Gleich mit ihrem ersten Album "Let Go" (2002) wurde sie ein Weltstar. Der Mix aus Guitar-Rock- und Country-Style-Melodien wurde weltweit über 15 Millionen Mal verkauft, Avril erhielt dafür acht Grammy-Nominierungen. Bei den MTV Music Awards wurde sie zur besten neuen Künstlerin gewählt, gewann vier Juno-Awards und einen World Music Award.

    Ein Erfolg, den die junge Dame mit ihrem Album "Under My Skin" bestätigen konnte: die CD verkaufte sich weltweit acht Millionen Mal und Avril erhielt dafür 2004 zwei World Music Awards und fünf Nominierungen für den Juno-Award, von denen sie drei gewann. Aber Avril ist nicht einfach eine "kecke Rockgöre", vielmehr hat sie Träume, Wünsche und Ängste, die gar nicht weit weg sind von denen anderer junger Frauen. Für sie hat ihr Erfolg nicht viel verändert, sagt sie: "Es hat sich eigentlich nichts verändert. Ich hänge immer noch mit den Jungs rum wie früher. Jetzt spielen sie in meiner Band und tanzen nach meiner Pfeife und das ist auch gut so!"

    Bereits im Kinderalter sang Avril im Gospelchor der Kirche ihrer 6000-Seelengemeinde und trat bei lokalen Musikveranstaltungen auf. Schon damals war Avril alles andere als ein typisches Mädchen vom kanadischen Lande: Schon im Sandkasten hat sie übermütigen Jungs ganz gerne mal ein blaues Auge verpasst, und Puppen waren ihr von jeher ein Graus. Lieber war sie mit ihrem Skateboard unterwegs und spielt mit dem ein oder anderen "Sk8ter Boi". Ein Musikmanager wurde schließlich auf sie aufmerksam und drehte ein Promotionvideo mit ihr, das der New Yorker Songschreiber und Produzent Peter Rizzo sah. Avril Lavigne wurde zum Vorsingen eingeladen, und der Chef von Arista Records bot der damals 16-Jährigen einen Plattenvertrag an. Avril unterschrieb, zog nach Manhattan und begann mit der Arbeit an ihrem ersten Album. Der Rest ist bereits Geschichte.

    Neben der Musik, ihr drittes Album "The Best Damn Thing" erschien im Frühjahr 2007 und "Goodbye Lullaby" kam 2011 auf den Markt, feilt die Rockröhre schon seit geraumer Zeit an einer Karriere im Filmgeschäft. Ein Cameo-Auftritt hatte sie bereits 2003 in Mark Griffiths' Komödie "Road Party", außerdem trat sie 2003/2004 in der berühmten Comedyshow "Saturday Night Live" auf. Und ihre charakeristische Stimme lieh sie der Beutelratten-Tochter Heather in der US-Fassung der Zeichentrickkomödie "Ab durch die Hecke" (2006). Ihr Kinodebüt als Schauspielerin folgte schließlich in Richard Linklakers Satire "Fast Food Nation" (2006). Danach überzeugte sie an der Seite von Richard Gere in dem harten Thriller "The Flock" (ebenfalls 2006).

    Darüber hinaus ist Avril natürlich schon in vielen Filmen zu hören gewesen: Ihr Song "Falling Down" konnte die Komödie "Sweet Home Alabama - Liebe auf Umwegen" (2002) allerdings nicht retten, danach sang sie "Mobile" in der auf ein junges Publikum getrimmten Komödie "Voll verheiratet" (2003), in "Das Medaillon" und in "Wimbledon - Spiel, Satz und... Liebe". "Nobody's Fool" folgte in "Natürlich blond 2" (2003) und "I Don't Give" in "American Pie - Jetzt wird geheiratet" (2003). Ihren Megahit "Complicated" sang sie 2004 in "Ein verrückter Tag in New York" und "Keep Holding On" in "Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter" (2006).


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