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    Thomas Gottschalk

    • * Donnerstag, 18. Mai 1950 in Bamberg, Deutschland

    Einst unter den deutschen TV-Moderatoren konkurrenzlos: Thomas Gottschalk
    ¿T?
    Thomas Gottschalk war wohl der einzige Vertreter der Unterhaltungsbranche, der sich über Jahre hinweg quer durch alle Generationen ungebrochener Popularität erfreute - der moderne Klassiker unter den Moderatoren. Schon während seines Studiums der Germanistik und Geschichte arbeitete Gottschalk von 1971 an als 'Freier' beim Bayerischen Rundfunk. Als fester Mitarbeiter moderierte er dort von 1976 bis 1989 unter anderem die Hörfunksendung "Pop nach acht" und "Thommy's Radio-Show" sowie die Szene-Sendung des dritten TV-Programms.

    Nach einem Intermezzo 1977 als Präsentator der "Telespiele" beim SWF und Moderator bei Radio Luxemburg wechselte Gottschalk 1982 zum ZDF, wo er vier Jahre lang "Na sowas" verkündete. 1986 wurde Thomas Gottschalk Nachfolger von Frank Elstner als Moderator der ZDF-Show "Wetten dass...?" und machte die Sendung (mit zweijähriger Unterbrechung von 1992 bis 1994) zur heute erfolgreichsten Samstagabend-Show Europas mit bis zu 15 Millionen Zuschauern. Nach einem schweren Unfall seines Wettkandidaten Samuel Koch in der Sendung vom 4. Dezember 2010 brach Gottschalk erstmals in der langjährigen Geschichte der Show die Sendung ab und beendete nach dem Ende der Staffel im Dezember 2011 seine Tätigkeit als "Wetten, dass..?"-Moderator. Sein Nachfolger wurde Markus Lanz.

    Ab 1990 arbeitete Gottschalk auch für RTL: Bis 1992 war er Gastgeber der wöchentlichen Personality-Show "Gottschalk", bis 1995 begrüßte er das Publikum bei der"Gottschalk Late Night Show". Von dort ging er zu SAT.1, wo er von 1995 bis 1997 zu "Gottschalks Haus-Party" einlud und 1998 wöchentlich die Show "Gottschalk kommt!" moderierte. Nach seiner "Wetten, dass..?"-Aufgabe präsentierte Thomas seit Januar 2012 seine ARD-Vorabend-Show "Gottschalk live", die jedoch wegen fehlender Quoten bereits im Juni 2012 wieder eingestellt wurde. Anschließend war er eine Zeitlang Mitglied der Jury der RTL-Show "Das Supertalent", aus der er sich Ende 2012 wieder zurückzog.

    Die Erfolgsleiter führte Deutschlands Top-Talker wie selbstverständlich bereits früh als Schauspieler ins Kino, wo er in "Die Supernasen" (1983, Regie: Dieter Pröttel) mit Mike Krüger, in "Zärtliche Chaoten" (1987, Regie: Franz Josef Gottlieb), "Eine Frau namens Harry" (1990, Regie: Cyril Frankel), "Trabbi Goes to Hollywood (1991, Regie: Jon Turteltaub) und 1994 neben Whoopi Goldberg unter Regie von Bill Duke in "Sister Act 2" zu sehen war. Danach spielte er sich selbst in Helmut Dietls missglückter Komödie "Late Show". Als Sprecher fungierte er in den Kinofilmen "In tierischer Mission" (2003) und "Garfield" (2004). 2008 schließlich entstand der Komödien-Quatsch "1 1/2 Ritter - Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde" von Til Schweiger.


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