Monitor - Nach dem Attentat von Christchurch: Unterschätzter Rechtsterrorismus

Do., 04.04. • 15 Min.
ARD: Monitor - Nach dem Attentat von Christchurch: Unterschätzter Rechtsterrorismus
Bild: AP/Vincent Yu
Nach dem Attentat von Cristchurch sprach nicht nur US-Präsident Trump von einem psychopathischen Einzeltäter. Was dabei unterschlagen wird: Der Attentäter war in rechtsextremistischen Kreisen bestens vernetzt - vor allem über das Internet. Auch ideologisch sah er sich als Teil einer weltweiten Bewegung. In seinem "Manifest" bezieht er sich auf Ideologien, die von Rechtsextremisten weltweit verbreitet werden - von der US-amerikanischen Alt-Right-Bewegung über die sog. "Identitäre Bewegung" bis hin zum rechten Flügel der AfD. Experten warnen, dass diese Ideologie den idealen Nährboden schafft für einen Rechtsterrorismus, der immer noch unterschätzt wird.