Jacqueline Fritz war 15 Jahre alt, tanzte Ballett und liebte die Bewegung, als ein normaler Bänderriss ihr Leben veränderte: Bei der Behandlung kam es zu Komplikationen, die schließlich dazu führten, dass ihr das rechte Bein amputiert werden musste. Jacqueline verlor ihren Lebenswillen - bis sie bei einem der vielen Reha-Aufenthalte etwas entdeckte, das ihr neuen Mut machte: die Berge!
Sie begann zu wandern und erreichte schon bald das erste große Ziel, das sie sich selbst gesteckt hatte: Eine Überquerung der Alpen von Garmisch nach Meran - 312 Kilometer und 35.000 Höhenmeter - mit Geh-Stützen und ohne Prothese. Jacqueline steckte sich neue Ziele: Sie begann zu klettern, wurde Mitglied der Para-Nationalmannschaft und sie nahm sich vor, das Skifahren zu lernen, um Skitouren gehen zu können. Wir waren mit der sympathischen Pfälzerin unterwegs bei einer Skitour in den Stubaier Alpen.