DER TAG in Berlin & Brandenburg - Eric Wrede - Bestatter
Regionalmagazin, Report • Do., 20.11. • 27 Min.
Bild: dpa/Ulrich Baumgarten
„Der Tod ist ein Arschloch!“ Sagt der Berliner Bestatter Eric Wrede. Kaum einer spricht so lebendig über das Sterben wie er. Ehrlichkeit und Empathie statt Tabuisierung – sein Anliegen. Schließlich betrifft das Thema ausnahmslos alle, früher oder später. Abschied und Trauer, so Wrede, gehören zum Leben nun mal dazu. Sein eigener Weg führte ihn erst in die Musikbranche als DJ und Manager namhafter Künstler, bis er vor gut zehn Jahren das kurzlebige Unterhaltungsgeschäft hinter sich ließ, um eine Ausbildung zum Bestatter zu absolvieren. Mit seinem Engagement für individuelle, alternative Bestattungsformen erregte er Aufsehen. Sein Anliegen, Berührungsängste mit dem Unvermeidlichen abzubauen, machte ihn nicht nur als Bestattungsunternehmer erfolgreich, sondern auch als Autor und Podcaster: Mit „The End – der Podcast auf Leben und Tod“ kommt er auf radioeins mit Prominenten ins Gespräch darüber, was am Ende wirklich zählt. Nun erscheint am 27. November der Dokumentarfilm "Der Tod ist ein Arschloch" in den Kinos über sein Leben im Dienst der Trauernden zwischen Wohnzimmern, Friedhöfen und Krematorien. Zuvor aber spricht Eric Wrede bei uns im Studio über Trauerkultur und seine Liebe zum Leben. Heute bei „DER TAG in Berlin & Brandenburg.“
20.11.2025, rbb