maischberger - Hubertus Heil und Tino Chrupalla diskutieren über Europas Zukunft und den Ukraine-Krieg
Mi., 21.01. • 25 Min.
Bild: WDR/Oliver Ziebe
SPD-Außenpolitiker Hubertus Heil sieht in der aktuellen Lage eine "doppelte Zeitenwende" durch den Ukraine-Krieg und die US-Politik unter Trump. Heil fordert, Europa müsse unabhängiger werden und neue Allianzen suchen.
AfD-Parteichef Tino Chrupalla betont hingegen nationale Interessen und Souveränität in einer multipolaren Welt, in der auch Deutschland und Europa ihre Interessen vertreten müssten.
Mit Blick auf den Ukraine-Krieg spricht Chrupalla sich für Kompromisse und mögliche Gebietsabtretungen aus und lehnt einen NATO-Beitritt der Ukraine ab. Heil betont dagegen die Selbstbestimmung der Ukraine und kritisiert Chrupallas Position als prorussische Propaganda.
Heil verurteilt Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur als Kriegsverbrechen, Chrupalla fordert eine gerichtliche Bewertung, bezeichnet den Einsatz von Kälte als Waffe aber ebenfalls als Verbrechen.