maischberger - Dieter Nuhr über politische Debatten, das Bildungssystem und deutsche Außenpolitik
Talkshow, Talk • Mi., 12.11. • 15 Min.
Bild: ARD
Wie blickt Kabarettist Dieter Nuhr auf die deutsche Politik? Und wie gefährdet ist die Meinungsfreiheit in den USA? Was er von Bundeskanzler Friedrich Merz erwarten soll, wisse er noch nicht, sagt Dieter Nuhr. Mit Blick auf die Stadtbild-Debatte nimmt er ihn in Schutz: Wer Politiker wolle, „die auch mal einen raushauen“, müsse damit umgehen können. Ihn störe, dass politische Diskussionen häufig an den wichtigen Themen vorbeigingen. Statt um Nebensächlichkeiten müsse es um Bildung und Produktivität gehen, denn das deutsche Bildungssystem sei „in den letzten 40 Jahren echt in die Hose gegangen“. Außenpolitisch fordert der Kabarettist mehr Diplomatie und kritisiert, dass Deutschland den Außenministerposten „immer wieder mit Leuten besetzt, die offenbar keinen Fettnapf auslassen“. Donald Trump nennt Nuhr zwar einen „großen Schwätzer“, der aber dennoch Dinge bewege, etwa im Nahen Osten. Nuhr kritisiert außerdem, es sei schwierig, sich ein unabhängiges Bild von Donald Trump zu machen und erwähnt das Beispiel der zusammengeschnittenen Trump-Rede der BBC.