"Der Amsterdam-Krimi: Die letzte Zeugin": Alle Infos zum ARD-Krimi mit Hannes Jaenicke
"Der Amsterdam-Krimi" taucht immer wieder ab in die finsteren Seiten der von Touristen überlaufenen Stadt. Doch das Luxusproblem Massentourismus ist wahrlich nicht das, womit sich Kommissar Bram de Groot (Fedja van Huêt) und sein Team, darunter Sonderermittler Alex Pollack (Hannes Jaenicke), in der Wiederholung von "Der Amsterdam-Krimi: Die letzte Zeugin" am Donnerstagabend im Ersten auseinandersetzen müssen. Im zehnten Film der Reihe geht es um Menschenschmuggel und illegalen Organhandel.
2024 warteten allein in Deutschland über 8.000 Menschen auf ein Spenderorgan – in den Niederlanden sieht es ähnlich aus. Nieren sind die am häufigsten benötigten Spenderorgane. Wer verzweifelt ist, greift manchmal zu drastischen Mitteln. In Ländern wie Kenia floriert ein Organhandel auf Kosten der Ärmsten, die aus finanzieller Not Organe verkaufen. Organmafia und Schleuser nutzen diese beiderseitige Notlage aus.
"Der Amsterdam-Krimi: Die letzte Zeugin" über Organhandel und Menschenschmuggel
Wie gewohnt entwickelt sich der Plot im "Amsterdam-Krimi" über Zeitsprünge und parallele Stränge, die aufeinander zulaufen. In der Auftaktszene versucht die junge Afrikanerin Safiya (Shanaya Dap) aus einem Lagerhaus zu fliehen, nachdem sie mitansehen musste, wie ein Mann ihren Bewacher erschoss. Auch sie wird vom Täter gestoppt.
Zwei Tage zuvor: Oberstaatsanwältin Weyler (Carmen Nitzer) bittet Kommissar Bram de Groot um Amtshilfe – ein Polizist, der an der Festnahme des Gangsterbosses Irfan Dewi (Alexander Lekatompessy) beteiligt war, wurde erschossen. Dewi steht in Den Haag wegen Menschenhandels und Zwangsarbeit vor Gericht, doch sein Netzwerk reicht offenbar viel weiter – auch in den Organhandel. Der ermordete Polizist konnte vor seinem Tod noch Koordinaten übermitteln. Vor Ort geraten die Ermittler in eine Schießerei, bei der die junge Polizistin Zoe ums Leben kommt. Klar wird: Dewi lässt durch einen Killer (Coen Bril) seine Spuren beseitigen – auch 15 Zeugen sind bereits tot.
Einer Eingebung folgend entdeckt Alex am Ort der Schießerei eine Transportbox mit einer Niere. Kurz darauf meldet ein Krankenhaus einen afrikanischen Patienten, dem unsachgemäß eine solche entnommen worden war – er lag acht Tage im Koma.
Alex Pollack verfolgt im ARD-Krimi die Spur der Organmafia
Der Mann ohne Papiere führt die Ermittler nicht nur auf die Suche nach dem Lagerhaus, in dem er festgehalten und operiert wurde, sondern auch zu dem Arzt Dr. Owusu (André Dongelmans). Er behandelt illegal Eingewanderte pro bono. Hatte er zuletzt weitere Patienten, denen eine Niere entnommen wurde? Owusu verweigert Alex die Auskunft. Aus Angst? Oder steckt er in den illegalen Organgeschäften mit drin?
Verdächtig macht sich auch Leo Decker, der mit seiner Logistikfirma die Container lieferte, mit denen die Flüchtlinge aus Ghana kamen. Seine Frau erhielt vor Kurzem selbst eine neue Niere, ebenfalls nicht auf legalem Weg. Unterstützt sie daher nun mit ihrem Mann die Organmafia? Es sind einmal mehr viele lose Fäden, die Bram und Alex zusammenfügen müssen, um am Ende einen weiteren Fall erfolgreich zuende bringen zu können.
Neue Folgen von "Der Amsterdam-Krimi" sind bereits abgedreht
Im Juni wurden zwei neue "Amsterdam-Krimis" abgedreht, wann sie ausgestrahlt werden, steht noch nicht fest.
"Der Amsterdam-Krimi: Die letzte Zeugin" – Do. 20.08. – ARD: 20.15 Uhr
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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH