42 - Die Antwort auf fast alles (2021)
42 - Die Antwort auf fast alles (2021)

42 - Die Antwort auf fast alles

SERIE • 1 Staffel • Dokumentationen • Deutschland, Frankreich • 2021
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Was wäre, wenn es keinen Schleim gäbe? Können wir uns durch die Erdkugel graben? Und wie sehen Aliens aus? – Antworten auf diese sehr konkreten Fragen liefert das neue Wissenschaftsformat auf ARTE. Denn „42“ ist die Antwort auf fast alles

Originaltitel
42 - Die Antwort auf fast alles
Produktionsland
Deutschland, Frankreich
Originalsprache
Deutsch
Regie
Max Mönch, N. N.
FSK
6
Untertitel
Nein
Besetzung
Nora Tschirner

Episoden-Guide

1. Staffel 1 (209 Episoden)
Die Wissensserie "42 – Die Antwort auf fast alles" untersucht in wenigen Minuten wichtige Fragen des Universums und des Lebens, inspiriert von Douglas Adams' legendärem Roman. Im Gegensatz zum Superrechner Deep Thought müssen die Antworten nicht 7,5 Millionen Jahre warten.
01
Können wir uns durch die Erdkugel graben?
In jeder Folge der Wissensserie werden mit einem Augenzwinkern Antworten auf die großen und kleinen Fragen der Menschheit gesucht. Der Titel "42" ist angelehnt an eine Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest, die in Douglas Adams' Roman "Per Anhalter durch die Galaxis" gestellt wird. Der Supercomputer rechnete 7,5 Millionen Jahre und spuckte dann das Resultat aus: 42.
02
Können wir auf dem Mond leben?
Ein halbes Jahrhundert nachdem der letzte Astronaut den Erdtrabanten verlassen hat, setzt ein neuer Run auf den Mond ein. In den kommenden zehn Jahren wird es 95 Missionen zum Mond geben. Diesmal wollen auch kleinere Nationen an seiner Erkundung teilhaben. Die Wissenschaftler beschäftigen sich mit der Frage, wie Menschen auf dem Mond leben könnten. Die Besucher wollen diesmal länger dort bleiben.
03
Sollten wir losen statt wählen?
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.In dieser Folge: Korruption, Machtmissbrauch, Überheblichkeit. Sind Berufspolitikerinnen und - politiker in der Lage, die besten Entscheidungen für alle zu treffen? Während Algorithmen immer besser wissen, was wir wollen, kommt in Politik und Wissenschaft eine Uralt-Technik der alten Griechen wieder in Betracht: das Losen - also der Zufall.
04
Wie viel wiegt das Leben?
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.In dieser Folge: Ein Nashorn wiegt drei Tonnen, eine Fliege fünf Milligramm und wir Menschen um die 80 Kilogramm. Doch wie viel wiegt alles Lebendige auf unserem Planeten zusammen? Forschende haben sich dieser Frage gestellt und dem Leben eine offizielle Zahl gegeben. Geht das überhaupt? Wie lassen sich Spinnen zählen? Haben wir noch genug Fische im Meer? Und was hat diese neue, große Zahl mit uns zu tun?
05
Werden wir aufs Wasser ziehen?
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.In dieser Folge: Die Polkappen schmelzen, die Meeresspiegel steigen immer schneller. Dabei wird Land zu einer immer knapperen Ressource. Doch Architekturschaffende und Klimaforschende haben eine Idee: Sie wollen Städte auf dem Wasser gründen! Ihr Gedanke: Wenn ohnehin 71 Prozent der Erde mit Ozeanen bedeckt sind, warum nutzen wir diese Fläche nicht? Ist das die Zukunft? Werden wir aufs Wasser ziehen?
06
Können Algorithmen gesund machen?
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.In dieser Folge: Ohne Big Data läuft gar nichts mehr. Doch bei einer Sache spielen Daten bislang keine große Rolle: bei unserer Gesundheit. Forschende machen sich aber gerade auf, die Medizin aus der digitalen Steinzeit zu holen. Wird es dadurch Zeit, unseren Körper neu zu denken? Nicht mehr als eine Ansammlung von Organen, sondern als einen gigantischen Datensatz?
07
Was, wenn es keinen Schleim gäbe?
Neu auf ARTE: "42 - Die Antwort auf fast alles" ist die neue Wissensserie von ARTE, die durch große und kleine Fragen der Menschheit navigiert, originell, assoziativ, um die Ecke gedacht und getragen von einer prägnanten Stimme: Nora Tschirner macht sich Gedanken, sammelt Informationen, ordnet Material und gibt uns den Durchblick.In dieser Folge: Es gibt drei Lebensräume auf unserem Planeten: Wasser, Luft und Erde, klar. Aber einige Forschende behaupten, es gäbe noch einen vierten, und das sei der Schleim. Mehr noch: Sie sagen, hätten wir keinen Schleim, würde das ganze Leben auf unserem Planeten zugrunde gehen. Kann das sein?
08
Wie lösen wir das Atommüllrätsel?
In jeder Folge werden mit einem Augenzwinkern Antworten auf Fragen der Menschheit gesucht. Der Titel "42" ist die Antwort auf eine Frage, die im Roman "Per Anhalter durch die Galaxis" gestellt wird.
09
Was, wenn es keine Angst gäbe?
Forschende suchen nach Gesetzmäßigkeiten und Modellen, um Migration vorherzusagen. Faktoren wie technologische Entwicklungen, demografische Veränderungen, Wirtschaftskrisen und der Klimawandel beeinflussen Migration.
10
Was, wenn es kein Eis mehr gäbe?
Die Dokumentation erkundet das Rätsel der Tierkommunikation, das im Gegensatz zur menschlichen Sprache steht. Elefanten nutzen Infraschall, Katzen Vokallaute, und Wale kommunizieren durch Flossenschläge. Die Frage ist, was sich ändern würde, wenn diese Laute übersetzt werden könnten. Menschen haben die Möglichkeit, sich mithilfe von Wörterbüchern oder Übersetzungs-Apps zu verstehen.
11
Hören wir alle das gleiche?
12
Sind wir zu pessimistisch?
Eine Untersuchung der menschlichen Schallwahrnehmung.
13
Gibt es den perfekten Song?
14
Sind wir alleine im All?
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Warum essen wir, was wir essen?
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Was ist das Geheimnis des Lichts?
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Wie retten wir die Bäume?
18
Was, wenn es den Staub nicht gäbe?
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Kann Geoengineering das Klima retten?
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Können Algen die Welt retten?
21
Werden wir dank Corona den Krebs heilen?
22
Werden wir nicht mehr fliegen?
Das Zusammenspiel von Mensch und Maschine.
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Werden wir Roboter lieben?
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Wozu brauchen wir Parasiten?
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Können wir länger wach bleiben?
26
Sind Kryptowährungen das bessere Geld?
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Leben wir in einem Schwarzen Loch?
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Sollten wir mehr träumen?
Ein Einblick in das kreative Potenzial von Träumen.
29
Wohin wandert der Mensch?
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Worüber sprechen Tiere?
31
Werden wir immer dümmer?
32
Haben Computer Vorurteile?
33
Wie werden alle satt?
34
Werden wir mehr Drogen nehmen?
Drogen begleiten die Menschheit schon immer. Und doch haben sie ein miserables Image. Wissenschaftler sind sich dennoch schon lange sicher: Unter bestimmten Umständen können wir uns bestimmte Psychedelika zunutze machen. Heute stehen wir kurz vor der therapeutischen Zulassung von MDMA, Psilocybin und LSD. Müssen wir unser Verhältnis zu bestimmten Drogen ändern?
35
Sind wir fit für den Mars?
36
Können wir ins Jenseits blicken?
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Werden wir ewig leben?
38
Können wir ohne Landwirtschaft leben?
39
Wie gefährlich ist das Weltraumwetter?
40
Werden wir wirklich zum Mars reisen?
Die Möglichkeit, zum Mars zu reisen.
41
Kann Geld aus dem Nichts entstehen?
42
Wie werden wir Kriege los?
43
Wird uns das Weltall geklaut?
44
Welche Macht haben Gedanken?
45
Können wir uns selbst trauen?
46
Sind wir im Schwarm intelligenter?
47
Finden wir die Weltformel?
48
Können wir aus Scheiße Gold machen?
Ein detaillierter Blick auf alternative Energien.
49
Bist Du psychopathisch?
50
Was macht Wellen zu Monstern?
51
Brauchen wir Wirtschaftswachstum?
52
Verspielen wir unser Leben?
Wir spielen immer mehr. Der Gesellschaftsspielmarkt boomt seit einigen Jahren, vor allem Erwachsene sitzen immer häufiger am Brett. Auch die Videospielbranche wächst exponentiell. Parallel dazu sinken die durchschnittlichen Wochenarbeitszeiten in den meisten Industrieländern. Werden wir immer mehr von Arbeits- zu Spielwesen?
53
Warum haben wir Grenzen?
54
Wo ist die perfekte Energie?
55
Verschwinden die Haie aus den Meeren?
56
Haben Tiere ein Ich?
57
Warum verlieben wir uns?
58
Was, wenn uns die Natur Rechnungen stellt?
59
Können wir unser Blut kopieren?
60
Warum hassen wir?
Eine tiefgehende Analyse des Gefühls Hass.
61
Können wir die Mammuts zurückholen?
62
Können Robben vor Gericht ziehen?
63
Welche Macht haben Farben?
Ein Leben ohne Farben? Kaum vorstellbar, weder für uns Menschen noch für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Angefangen mit Grün und Rot haben Farben unsere Evolution wesentlich geprägt. Farben beeinflussen nahezu das gesamte Leben auf der Erde. Und sogar unsere Entscheidungen. Woher kommt die Macht der Farben und wie schaffen wir es, sie für uns zu nutzen?
64
Wird es eine neue Spezies Mensch geben?
Keine andere Spezies auf diesem Planeten ist so weit entwickelt wie wir. Aber haben wir das Ende der Fahnenstange damit schon erreicht? Haben wir es dank unserer Kultur, dank Medizin und Technologie geschafft, uns von der Natur mehr oder weniger ganz unabhängig zu machen? Oder geht die Evolution auch bei uns Menschen weiter? Anders gefragt: Könnte eine neue Spezies Mensch aus uns entstehen und wie würde sie aussehen?
65
Stecken wir in einer Spermakrise?
Spermien hat der Mann genug. So könnte man meinen – bis zu 600 Millionen pro Samenerguss. Und doch gibt es Anlass zur Sorge: Mehrere Studien haben einen deutlichen Rückgang der Spermienkonzentration nachgewiesen, vor allem im globalen Westen. Doch woran liegt das? Und vor allem: wird das dazu führen, dass in Zukunft immer mehr Männer zeugungsunfähig sind?
66
Retten Städte die Welt?
Der Wettlauf gegen den Klimawandel läuft. Was, wenn Städte seine Lösung wären? Mehr als 70 Prozent aller Erdbewohner werden laut UN im Jahr 2050 urban leben. Vor allem Städte wie Lagos, Delhi oder Jakarta wachsen stetig. Doch wie können Städte möglichst viele Bewohner nachhaltig unterbringen und lebenswert sein? Sollten wir alle in Megacitys leben, um die Welt zu retten?
67
Wird uns der Himmel auf den Kopf fallen?
Es ist eine Urangst der Menschheit, dass uns eines Tages der Himmel auf den Kopf fallen könnte. Tatsächlich würde der Einschlag eines Asteroiden oder Kometen das Leben auf der Erde von einem Moment auf den anderen dramatisch verändern. Das haben schon die Saurier erleben müssen. Droht uns das gleiche Schicksal?
68
Werden wir von Pilzen regiert?
Pilze sind kaum erforscht. Dabei gehören sie zu den ältesten und vielfältigsten Lebensformen unseres Planeten. Erst durch Pilze konnten sich vor Urzeiten Pflanzen entwickeln. Sie sind überall zu Hause: in der Erde, in der Luft, im Körper. Und sie bilden Netzwerke. Sie sind intelligent, obwohl sie kein eigenes Gehirn besitzen. Sind Pilze die heimlichen Herrscher des Planeten?
69
Wie werden wir 'Arschlöcher' los?
Egoismus begegnet uns im Leben immer wieder. Einerseits gut, denn jeder Mensch braucht ein gewisses Maß an Egoismus. Andererseits schlecht, denn was tun, wenn egoistisches Verhalten problematisch wird und wir es mit regelrechten Arschlöchern zu tun bekommen? Die kosten der ganzen Wirtschaft richtig viel Geld. Wie also gehen wir mit Egoist:innen am besten um?
70
Wie endet alles?
Muss wirklich alles enden, sogar das Universum selbst? Forschende haben radikal unterschiedliche Szenarien dafür entwickelt, auf welches Schicksal das Universum zusteuern könnte; und auch dafür, wie und wie lange es bei diesen Entwicklungen noch Leben im Kosmos geben könnte.
71
Wann geht die Welt unter?
Vom Armageddon zur Extinction Rebellion - die Story vom Ende der Welt ist ein soziokultureller Kassenschlager. Fast 200 Mal wurde die Apokalypse in den letzten 2.000 Jahren vorhergesagt. Das macht etwa einen Weltuntergang alle 10 Jahre. Aber was wäre, wenn sich die Propheten nur verschätzt haben? Wenn sie den richtigen Riecher hatten, sich aber verkalkulierten?
72
Wie geht Zeitreisen?
Zeitreisen - ein ewiger Kindheitstraum: Zu schön wäre es, nach Belieben in die Vergangenheit und in die Zukunft springen zu können. Alles nur Science-Fiction? Nicht ganz: Wissenschaftler:innen machen deutlich, dass eine Zeitreise theoretisch möglich ist – zumindest, wenn es in die Zukunft gehen soll. Wie könnte gelingen, eine Zeitreisemaschine zu bauen? Und was ist überhaupt Zeit?
73
Können wir Gedanken lesen?
Wir können nicht in anderen Menschen hineinschauen – oder etwa doch? Im Alltag versuchen wir ständig, einen Blick hinter die Fassaden zu werfen. Wir reden mit einer Person übers Wetter und fragen uns dabei: Meint sie ernst, was sie gerade sagt? Was denkt sie über mich? Und während wir das tun, läuft unser Gehirn auf Hochtouren und sammelt unzählige Informationen ...
74
Wievil Gift verträgt die Welt?
75
Gibt es den Zufall?
76
Wem gehört das Meer?
77
Können Tiere Schönheit empfinden?
78
Weht bald ein anderer Wind?
79
Versinken wir im Meer?
80
Sind wir alle bisexuell?
81
Stehen wir vor einer Turboevolution?
82
Warum vergessen wir?
83
Ist der Mensch böse?
84
Droht uns der Blackout?
85
Was, wenn die Gletscher verschwinden?
86
Wie weit können wir reisen?
87
Machen Lügen unsere Welt besser?
88
Werden wir uns einfrieren?
89
Wer klaut uns den Sand?
90
Was ist lustig?
91
Woher kommt das Leben?
92
Was bringen Strafen?
93
Wozu gibt es Fantasie?
94
Können wir unsere Gene austricksen?
95
Werden wir nach Amasia ziehen?
96
Lieben Hunde uns wirklich?
97
Brauchen wir Korruption?
98
Wissen Tiere mehr als wir?
99
Sind Milliardäre ein Problem?
100
Wie stark prägt uns die Muttersprache?
Wir denken in Worten. In der Regel tun wir das in unserer Muttersprache. Durch sie können wir die Welt um uns herum in Worte fassen. Der Werkzeugkasten, den Sprache uns zur Verfügung stellt, kann jeweils sehr unterschiedlich sein. Verändert das unsere Wahrnehmung der Welt, je nachdem, welche Sprache wir erlernt haben? Wären wir mit einer anderen Muttersprache andere Menschen?
101
Leben wir im Multiversum?
Der Gedanke, dass unser Universum gar nicht so einzigartig ist, wie wir denken, beflügelt nicht nur die Fantasie von Autor*innen sowie Filmemacher*innen, sondern beschäftigt auch immer mehr Forschende. Denn die Theorien, mit denen wir den Urknall erklären, sagen auch die Bildung weiterer paralleler Welten voraus. Leben wir also tatsächlich im Multiversum?
102
Wiederholt sich Geschichte?
Kriege, Pandemien oder wirtschaftliche Katastrophen - es sind häufig historische Momente, bei denen wir in die Vergangenheit schauen und glauben: Hier wiederholt sich doch Geschichte? Aber: Auch die Geschichten, die wir uns erzählen, tragen dazu bei, dass sich manche Ereignisse ähneln. Können wir trotzdem aus der Geschichte lernen?
103
Sind wir zu viele?
Allein in den letzten 100 Jahren hat sich die Anzahl der Menschen auf der Erde mehr als vervierfacht. Von knapp 2 Milliarden auf mehr als 8 Milliarden. Doch wie viele Menschen kann die Erde tatsächlich verkraften? Und falls wir tatsächlich zu viele sind - wer von uns ist eigentlich zu viel?
104
Brauchen wir mehr Stress?
Der Stress und wir Menschen, das ist offensichtlich keine Liebesbeziehung: Genau genommen wollen 85 Prozent von uns am liebsten gar nichts mit ihm zu tun haben. Doch jetzt sagen Forschende: Nicht der Stress macht uns krank, sondern wie wir mit ihm umgehen. Wir bräuchten sogar viel mehr Stress, es müsste nur der richtige sein! Und schon würde er Superkräfte in uns wecken.
105
Machen uns Katastrophen besser?
Was, wenn Katastrophen nicht nur töten und Leid verursachen? Was, wenn Katastrophen am Ende sogar hilfreich wären? Wir haben schließlich die letzte große Eiszeit überlebt. Oder der Zweite Weltkrieg: über 60 Millionen Tote. All das hat die Menschheit nicht nur überstanden, sondern sich dabei ständig weiterentwickelt. Aber haben Katastrophen etwas damit zu tun? Und wenn ja, was?
106
Ist das Metaverse real?
Wir alle leben in der Realität und gehen dort real zur Arbeit, zum Supermarkt, ins Museum. Oder nicht? Vielleicht nicht mehr lange: In Zukunft könnte all das genauso im Metaverse stattfinden. So zumindest die Vorstellung einiger Tech-Giganten. Wird die "Realität", wie wir sie kennen, langsam aber sicher optional? Und warum sollte das irgendwie sinnvoll sein?
107
Hat jeder einen Doppelgänger?
Immer wieder werden neue Doppelgänger entdeckt: Menschen, die einander unheimlich ähnlich sehen – ohne miteinander verwandt zu sein. Stellt euch vor, ihr hättet so ein "Ultra-Lookalike". Das könnte gefährlich werden. Eine Doppelgängerin wäre leicht in der Lage, eure Identität zu stehlen. Andererseits kann es auch angenehm aufregend sein ...
108
Können wir die Evolution hacken?
Die Erde hat schon viele Krisen überstanden: Meteoriteneinschläge, Vulkanausbrüche, Eiszeiten und Warmzeiten. Aber wird sie auch uns überstehen? Unsere Spezies hat die Natur so sehr gestresst, dass ein neues Massensterben der Arten im Gang ist. Aber könnten wir das nicht ändern? Mit Werkzeugen wie "Genome Editing" oder synthetischer Biologie den Weltuntergang aufhalten?
109
Sind Klimawandel besser als ihr Ruf?
Es lässt kaum jemanden kalt: das Thema Klimawandel. Dabei sind Klimawandel wichtiger Teil der Erdentwicklung. Sie haben zu den heftigsten Massenaussterben in der Geschichte des Planeten geführt, schufen aber auch komplexes Leben und waren mitverantwortlich für die Explosion der Artenvielfalt. Klimawandel haben ein riesiges Potenzial – im Guten wie im Schlechten.
110
Brauchen wir mehr Utopien?
Science-Fiction bedeutet heute: Weltuntergang, Zombie-Apokalypse, Naturkatastrophen oder KI-gesteuerte Maschinen, die die Menschheit (fast) auslöschen. Positive Utopien, Erzählungen von einer besseren Welt, einem neuen Goldenen Zeitalter scheinen uns ausgegangen zu sein. Warum ..?
111
Können wir Wolken steuern?
Wolken spenden Schatten. Sie transportieren Wasser über Land und liefern es als Regen aus. Doch leider nehmen Wolken es mit der Verteilung des Wassers nicht ganz so genau. Es regnet oft dort, wo schon genug Wasser vorhanden ist, während es anderswo trocken bleibt. Ließe sich da nicht etwas machen? Wie wäre es, wenn wir Wolken steuern könnten?
112
Macht Zucker dumm?
113
Was, wenn der Nordpol zum Südpol wird?
114
Welche Macht haben Gerüche?
115
Können wir die Wirtschaft schrumpfen?
116
Wie lebt es sich als Pflanze?
117
Wie werden wir beliebt?
118
Können wir ohne Macht leben?
119
Warum sind wir nicht winzig klein?
Man könnte ja meinen: Groß sein, das bringt's! Doch der Erfolg spricht eher für die Kleinen: Das gefährlichste Tier der Welt etwa ist die Mücke. Überhaupt sind die Kleinen viel zahlreicher, sie brauchen weniger Nahrung, weniger Platz, sie können fliegen, die Wände hochlaufen und noch viel mehr. Wäre es also nicht viel besser für uns, wenn auch wir kleiner wären?
120
Verlieren wir die Kontrolle über KI?
Die Fantasie, dass künstliche Intelligenz ein Eigenleben entwickelt und eine Armee aus Robotern auf die Menschheit loslässt, beherrscht die Popkultur seit Jahrzehnten. Könnte sie bald Realität werden? Könnten sich KI-Schöpfungen eines Tages verselbstständigen, unsere Ziele hinterfragen und nur noch ihrem eigenen Willen folgen?
121
Sind invasive Arten besser als ihr Ruf?
Waschbär, Tigermücke oder Grauhörnchen: Invasive Arten, so heißt es, richten Schäden in Milliardenhöhe an, zerstören Ernten oder übertragen tödliche Krankheiten. Aber sind invasive Arten wirklich immer die, die alles zerstören? Oder sind auch einige dabei, die uns und unserer Umwelt nützen? Eine "42"-Folge über aktuelle Kontroversen und die Suche nach der richtigen Perspektive auf sie.
122
Wären wir ohne Glück glücklicher?
Glück lässt uns nicht nur zufriedener, sondern auch lernfähiger und motivierter werden. Doch die Suche nach Glück ist kompliziert. Und garantiert nicht, dass wir das Glück finden. Die Suche selbst kann uns sogar unglücklich machen. Glück ist vor allem eins: ein Gefühl. Und auch wenn wir immer wieder scheitern: Glücklich werden zu wollen, ist fest in uns verankert.
123
Warum weinen wir?
Jeder von uns hat es schon einmal getan: Die einen alleine im Geheimen, die anderen gemeinsam mit ihrem Partner, manche tun es sogar in aller Öffentlichkeit: Wir weinen. Dabei sind Tränen erstmal nichts Besonderes. Alle Landlebewesen produzieren sie. Aber nur wir Menschen weinen, wenn uns etwas tief berührt. Vor Trauer, vor Wut, vor Freude. Aber warum ist das eigentlich so?
124
Stehen bald die Meere still?
Sie haben einige Hawaiianer*innen richtig reich gemacht und sorgen dafür, dass Aale über Tausende Kilometer reisen. Meeresströmungen befördern nicht nur Meerestiere, Güter und uns Menschen, sie beeinflussen auch unser aller Leben. Und das extrem. Es gibt nämlich Anzeichen, dass wichtige Meeresströmungen schwächer werden, vielleicht sogar verschwinden ...
125
Brauchen wir mehr Matriarchat?
Stellen wir uns die Welt mal so vor: Männer kümmern sich um Kinder und den Haushalt. Frauen geben den Ton an, lenken Staaten und Konzerne. Im Vatikan: eine Päpstin. Männer müssen sich in einigen Religionen verhüllen. Frauen verdienen mehr Geld und regieren die Welt. Wäre das bereits ein Matriarchat? Und wäre dann die Welt friedlicher ..?
126
Sind Aliens wie wir?
Wenn wir eines Tages Aliens entdecken, wem ähneln sie dann? Mama oder Papa? Also uns Menschen, den sog. komplexen Lebewesen, oder Bakterien, den sog. simplen Lebewesen? Ist unser Planet also am Ende eine Ausnahme und unsere Evolution ein einmaliger Zufall? Oder wird das Leben, wenn es erstmal entstanden ist und genug Zeit hat, zwangsläufig komplex ..?
127
Brauchen wir Schmerz?
Wir tun sehr viel, um Schmerz zu vermeiden. Und wenn er doch kommt - Schmerzmittel. Manche behaupten sogar, unsere Gesellschaft vermeide nicht nur den körperlichen, sondern auch den sozialen Schmerz. Wir gehen Konflikten aus dem Weg. Doch ohne Diskussion und Austausch gibt es keine Kompromisse, keinen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Also: Brauchen wir mehr Schmerz?
128
Haben Tiere bessere Staaten?
In den vergangenen Jahrhunderten haben wir in Europa eine erstaunliche Vielfalt an Staatsformen erlebt. Fast alle hatten gemeinsam, dass sie nicht besonders langlebig waren. Verglichen etwa mit Ameisenstaaten, die seit Jahrmillionen scheinbar unverändert bestehen. Vielleicht sollten wir uns fragen, ob Tierstaaten uns nicht etwas voraus haben. Und was wir von ihnen lernen können.
129
Wie mächtig sind Landkarten?
Karten scheinen neutral zu sein. Sie beschreiben die Welt. Sie bilden sie ab. Oder etwa nicht? Wer entscheidet, ob auf einer Karte ein Einkaufszentrum zu sehen ist – oder eine öffentliche Toilette? Wie kommt es, dass auf Weltkarten oft Europa im Zentrum steht – und nicht Australien? Und warum ist auf Karten Norden oben – und nicht Süden, Westen oder Osten ..?
130
Verändern Quanten unsere Realität?
Es klingt verwunderlich, aber unsere Welt besteht aus zwei Welten: Eine große vertraute, in der alles so abläuft, wie wir es aus unserer Erfahrung kennen. Und darunter eine mikroskopische Welt der kleinsten Strukturen, der Quanten. Eine Welt, die ihren eigenen Gesetzen gehorcht. Diese lassen sich in unserer großen Welt nutzen. Ist das Quantenzeitalter angebrochen ..?
131
Warum haben wir weniger Sex?
Vielleicht habt ihr euch auch schon diese Frage gestellt: Habe ich zu oft Sex – oder zu selten? Es wundert nicht, dass solche Fragen aufkommen, dass wir Angst haben, etwas zu verpassen. Es scheint, als würden die Menschen in westlichen Ländern in der sexvollsten Zeit überhaupt leben. Oder haben wir sogar weniger Sex als früher ..?
132
Hat uns die Sklaverei zu Rassisten gemacht?
Sklaverei gilt heute als eines der größten Verbrechen der Menschheit. Dabei sahen Menschen sie den allergrößten Teil unserer Geschichte als völlig normal an. Der Aufstieg der "Neuen Welt" ist untrennbar mit der Sklaverei verbunden, der Westen wurde durch den transatlantischen Sklavenhandel reich. Wurden Rassetheorien und Rassismus vor allem erfunden, um die Sklaverei zu rechtfertigen?
133
Muss Wohnen so teuer sein?
In fast allen europäischen Städten wird das Wohnen immer teurer. Überall dort, wo viele Menschen Arbeit oder Ausbildung suchen, internationale Unternehmen agieren und der Tourismus boomt, wird der Platz knapp. Und bezahlbare Mietwohnungen fehlen. Woran liegt das? Welche Faktoren sorgen dafür, dass die Nachfrage nach Wohnraum so stark steigt?
134
Können aus Feinden Freunde werden?
Kriege und Konflikte beenden: Wenn die Waffen wieder schweigen, besteht auch die Aussicht auf Versöhnung. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft, sich aufrichtig zu entschuldigen, eine gemeinsame Vision zu entwickeln und Wiedergutmachung anzubieten. Fast wie in zwischenmenschlichen Beziehungen. Denn was braucht es, damit ganze Gruppen wieder einander annähern können?
135
Können wir die Bestäuber ersetzen?
Seit Millionen von Jahren besteht ein inniger Liebespakt zwischen den Pflanzen und ihren Bestäubern: mit Beziehungen so raffiniert aufeinander abgestimmt, dass man von Amour fou sprechen möchte! Seit es Menschen gibt, können sie sich auf den Pakt verlassen, der für Obst und Gemüse gesorgt hat. Doch was, wenn dieser Pakt plötzlich auf der Kippe steht?
136
Riskieren wir genug?
Risiko - das Wort klingt nicht weiter furchteinflößend, aber wer geht nicht lieber auf Nummer sicher? Es gibt kaum einen Lebensbereich, in dem wir nicht mit Risiken konfrontiert werden. Aber lohnt es sich wirklich, sich über jedes Risiko den Kopf zu zerbrechen? Und was, wenn gerade die Vermeidung von Risiken das Problem ist?
137
Lernen wir jetzt unsere Vorfahren kennen?
Eine edle Abstammung - die hätten wir Privatmenschen genauso gern wie die Nationen, in denen wir leben. Positive Erzählungen über unsere Vorfahren können Selbstwert und Identität geben - und der Wahrheitsgehalt war bislang nicht ganz einfach zu prüfen. Die Archäogenetik ermöglicht es jetzt, die Genome von Menschen der Steinzeit bis heute miteinander zu vergleichen ...
138
Können wir ohne Gewalt leben?
Gewalt ist "eine negative Hypothek", die uns die Evolution beschert hat, sagt der Hirnforscher Bernhard Bogerts. Eine Hypothek, die wir vielleicht eines Tages abbezahlt haben? Mit dem schönen Ergebnis, dass dann die Gewalt aus unserem Leben verschwindet? Dann würden wir uns sicherer fühlen. Bräuchten keine Angst mehr haben, uns könnte etwas zustoßen ...
139
Können wir Erinnerung festhalten?
Erinnerungen sind das Fundament unserer Identität. Was wir über uns selbst und die Welt denken – all das basiert auf dem, woran wir uns erinnern. Aber können wir Erinnerungen überhaupt festhalten, ohne sie zu verändern? Psychologische Experimente zeigen, dass uns das Gedächtnis gerne mal Streiche spielt – und wir uns sogar an Dinge erinnern können, die nie passiert sind.
140
Was hält das Universum zusammen?
Unsere Sonne ist nur ein Funke in einem unendlichen kosmischen Feuerwerk, unsere Milchstraße nur ein Sandkorn im Ozean der Galaxien. Doch hinter dem, was wir sehen, verbirgt sich mehr - etwas, das dem Universum seine Form gibt und es zusammenhält. Wissenschaftler vermuten hinter dieser mysteriösen Kraft einen Stoff namens Dunkle Materie ...
141
Brauchen wir Gott noch?
Deutsche und Franzosen verlieren immer mehr den Glauben. In beiden Ländern sind nur noch knapp über 40 Prozent religiös. Weltweit betrachtet sind die Ungläubigen jedoch die Ausnahme: Mehr als 70 Prozent der Menschheit glauben noch an einen oder mehrere Götter. Warum? Wozu brauchen wir sie, die Götter?
142
Welcher Protest wirkt?
Weltweit gehen derzeit ungewöhnlich viele Menschen auf die Straße. Sie protestieren für mehr Freiheit, mehr Rechte oder für die Gleichheit aller Bürger. Wir leben in einem wahren Protestzeitalter, sagt die Philosophin Sandra Laugier. Manche dieser Proteste sind erfolgreich und erreichen ihre Ziele. Andere nicht. Woran liegt das? Welcher Protest funktioniert?
143
Sind Kinder andere Wesen?
Man könnte meinen, Kinder seien kleine, unfertige Menschen, die die Welt noch nicht verstehen. Vielleicht kommt daher das Konfliktpotenzial zwischen ihnen und den Erwachsenen. Oder es ist ganz anders: Kinder können Dinge, die wir längst verlernt haben. Sie sind uns vielleicht sogar überlegen. Wie man es auch dreht und wendet, es gibt gravierende Unterschiede: Wie ist das also?
144
Trauern wir in Zukunft anders?
Mit dem Wachstum der Weltbevölkerung steigt auch die Zahl der Todesfälle, rund 160.000 Menschen sterben täglich. Doch für Gräber geht in vielen Megastädten der Platz aus. Selbst für Urnen wird es eng. Braucht es neue Bestattungsformen? Wird es vielleicht keine Friedhöfe mehr geben? Die Dokumentation zeigt eindrücklich und humorvoll neue Formen des Trauerns.
145
Brauchen wir Waffen für den Frieden?
Jedes Jahr geben die Länder der Welt Unsummen für sie aus: Waffen. Es wäre doch eigentlich für alle das Beste, darauf zu verzichten, und das Geld in andere Dinge zu stecken. Etwa in die Bekämpfung von Hunger, Armut oder Klimawandel. Und doch scheint das – gerade heute wieder – dann doch eine sehr naive Idee. Geht es ohne Waffen einfach nicht?
146
Was dürfen wir eigentlich noch essen?
Wir sind genervt und verwirrt von Ernährungstipps, die sich ständig zu ändern oder sich gegenseitig zu widersprechen scheinen. Das liegt nicht nur an der Wissenschaft, sondern auch an unserer Psyche, die Essen als Teil unserer Identität versteht. Und der Industrie, die unsere Sinne mit Pseudo-Genuss vernebelt. Aber gibt es Ratschläge, auf die wir uns verlassen können?
147
Sind wir bereit für Aliens?
Auch wenn bisher jede Spur von ihnen fehlt - durch die Entdeckung immer neuer lebensfreundlicher Planeten wächst die Wahrscheinlichkeit, dass Aliens wirklich existieren. Angenommen also es gibt sie wirklich: Wie könnten wir mit ihnen in Kontakt treten? Und was ist, wenn die so neugierig sind wie wir? Und vielleicht sogar Kontakt suchen ..?
148
Beherrscht uns das Mikrobiom?
Wir Menschen beherbergen schätzungsweise 30 Billionen Mikroben – unser Mikrobiom. Und das hat Einfluss auf unsere Gesundheit, denn je diverser unser Mikrobiom, desto gesünder leben wir. Urbanisierung, Hygienevorschriften, veränderte Ernährungs- und Lebensweisen führen aber zu einem Artensterben unter den Mikroben. Wie können wir verlorene Mikroben wieder rekrutieren?
149
Warum ist Reichtum so ungerecht verteilt?
Die einen fliegen für viele Millionen Dollar touristisch ins All oder feiern gigantische Hochzeiten – während die anderen noch immer in Slums von wenigen Dollar am Tag leben. Obwohl die Wirtschaft wächst wie noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte, ist der erzeugte Wohlstand ziemlich ungleich verteilt. Warum ist das so?
150
Was macht uns depressiv?
Keine Kraft, keine Freude, keine Hoffnung. Jeder Fünfte erkrankt im Laufe seines Lebens an einer Depression. Doch obwohl die Krankheit so weit verbreitet ist, sind noch viele Aspekte unerforscht. Warum erkranken so viele Menschen? Was macht depressiv? Inzwischen blickt die Wissenschaft anders auf die Krankheit – und entdeckt neue Wege, um sie zu heilen.
151
Finden wir den perfekten Geheimcode?
Wir suchen seit jeher nach ihm – dem perfekten Geheimcode: Eine sichere Verschlüsselung unserer vertraulichen Informationen. Besonders heute, in der digitalen Welt. Doch die sicherste Verschlüsselung ist nur so lange sicher, bis sie geknackt wird. Sorgen bereitet der Quantencomputer – bald schon könnte er in der Lage sein, die heute existierenden Verschlüsselungen zu brechen ...
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Sind wir bereit für eine Weltregierung?
Klimakatastrophe, globale Ungleichheit, drohender Dritter Weltkrieg - wäre es nicht beruhigend, wenn eine einzige Weltregierung all diese Probleme lösen könnte? Aber wie könnte eine solche Regierung aussehen - eine Regierung, die Frieden sichert, Ungleichheit abbaut und den Klimawandel bekämpft?
153
Verschwenden wir Periodenblut?
Jeden Monat landen weltweit mehr als 100 Millionen Liter im Müll oder im Abwasser: Menstruationsblut. Wir betrachten es als Abfall. Doch was, wenn wir uns irren? Für Forscher*innen ist längst klar: Wir haben das Potenzial der Menstruationsflüssigkeit unterschätzt. Es könnte etwa bei der Diagnose von Krankheiten helfen oder in Zukunft die Wundheilung verbessern.
154
Können wir Zeit fühlen?
Die Zeit ist eines der größten Rätsel unseres Lebens. Sie vergeht für alle gleich und doch erlebt sie jeder anders. Mal vergehen die Tage wie im Flug, mal scheint die Zeit still zu stehen. Wie kommt diese Wahrnehmung zustande? Und was passiert, wenn unser Zeitgefühl aus dem Takt gerät? In zum Teil extremen Experimenten kommt die Forschung diesen Phänomenen immer näher.
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Wie schafft Wasser Leben?
Ob flüssig, als Wolke oder Eis: Die Erde und das Leben auf ihr sind abhängig vom Wasser. Wer der zentralen Bedeutung des Wassers nachspürt, entdeckt einen exzentrischen, rätselhaften Stoff, der eigentlich überall im Universum vorhanden ist. Der aber auf der Erde geradezu zu Hochform aufzulaufen scheint. Was macht Wasser so einzigartig?
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Werden Menschen bald zu Cyborgs?
Der menschliche Körper: Ständig geht irgendein Organ kaputt. Ist da im Laufe der Evolution etwas schiefgelaufen? Und wäre es vielleicht an der Zeit, Körper und Geist mit neuen Technologien ein wenig auf die Sprünge zu helfen? Der Transhumanismus will den Menschen in ein technisch optimiertes Wesen verwandeln – und tatsächlich sind wir auf dem besten Weg dorthin ...
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Ist die Wahrheit noch zu retten?
Wenn man sich umschaut, könnte man meinen, die Wahrheit habe es gerade ziemlich schwer: In den USA wurde Donald Trump trotz unzähliger Lügen und Falschaussagen wiedergewählt, Verschwörungserzählungen sind trotz Faktenchecks nicht totzukriegen, Populist*innen gewinnen in ganz Europa an Zustimmung. Wie kann das sein? Ist die Wahrheit noch zu retten?
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Können wir Süchte ausschalten?
Süchte einfach ausschalten – wie soll das gehen? Wer einmal süchtig ist, kann zwar abstinent leben, gilt aber nie als geheilt. Wird das auch in Zukunft so bleiben – trotz moderner medizinischer Mittel? Oder können wir Süchte bald bekämpfen wie Masern – mit Impfungen – oder gar entfernen wie einen Blinddarm? Und warum hat die Evolution den Hang zur Sucht nicht längst aussortiert?
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Sind wir zu neugierig?
Neugier ist eine der Triebfedern menschlicher Entwicklung. Und dennoch gilt es nicht unbedingt als positive Eigenschaft, ihr ständig nachzugeben. Doch was ist Neugier überhaupt? Woher kommt ihr ambivalentes Image? Medienmacher*innen und Internet-Algorithmen wissen, wie sie die ständige Suche nach Neuem immer wieder füttern können. Doch sind wir vielleicht zu neugierig?
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Wie sahen die Dinosaurier wirklich aus?
Kein Film hat unser Bild von den Dinosauriern so geprägt wie "Jurassic Park". Aber entspricht diese Darstellung überhaupt der Wahrheit?Steven Spielbergs Blockbuster (1993) ist inzwischen über 30 Jahre alt. Inzwischen hatte die Paläontologie viel Zeit, neue Erkenntnisse nachzuliefern. Aber wie findet man etwas über Tiere heraus, die vor über 65 Millionen Jahren ausgestorben sind?
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Können wir Viren überlisten?
Viren sind Meister der Evolution. Sie schaffen es, sich ständig zu verändern, Zellen zu kapern, sich in unser Erbgut einzuschleichen und uns krank zu machen. Wäre es nicht genial, ihnen einfach den Weg abzuschneiden? Ganz los werden wir die Viren aber nie, und das ist auch gut so.
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Wo beginnt der Wahnsinn?
Zwischen dem, was uns an dem "Verrückten" fasziniert oder verängstigt, liegt ein schmaler Grat. Aber wer oder was trifft eigentlich diese Entscheidung? Kann man überhaupt mit Sicherheit sagen, was als "verrückt" und was als "normal" gilt? Es ist schließlich kein Geheimnis, dass alle Menschen unterschiedlich ticken. Und wo verläuft schließlich die Grenze zum Wahnsinn?
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Sollten wir uns öfter langweilen?
Langeweile hat einen schlechten Ruf. Und löst ein unerträglich dumpfes Gefühl aus. Dem wollen wir um jeden Preis entkommen! Wir greifen zu Alkohol und Drogen, werden aggressiv oder sogar gewalttätig. Wäre es da nicht besser, es gäbe keine Langeweile? Forschende sagen: Nein. Denn ohne sie wären wir nicht in der Lage, unser Leben zu verändern.
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Welche Macht hat Desinformation?
Deepfakes, Fake News und KI-generierte Inhalte stellen die Realität infrage. Täuschend echte Falschinformationen machen es schwerer denn je, zwischen Fakt und Manipulation zu unterscheiden. Manipulierte Videos, gefälschte Stimmen und gezielte Desinformation untergraben das Vertrauen in Medien, Politik und Wissenschaft. Welche Auswirkungen hat das auf Gesellschaft und Demokratie?
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Warum gehen Zivilisationen unter?
Ging das Römische Reich an seiner wachsenden Dekadenz unter? Zerstörten die Einwohner*innen der Osterinsel ihre eigene Lebensgrundlage? Lässt sich daran, wie und warum Zivilisationen zusammenbrechen, ein Muster erkennen? Das sind Fragen, die wir uns stellen, weil wir hoffen, dass wir damit vielleicht den Untergang unserer eigenen Zivilisation abwenden können.
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Sollten wir mehr streiten?
Wir scheinen so zerstritten zu sein wie nie. Im Internet, in den Medien, bei der Familienfeier: Man könnte den Eindruck bekommen, dass wir alle gar nichts mehr gemeinsam haben! Und der Ton wird auch immer rauer. Wie kommen wir wieder zusammen? Was, wenn die Antwort ganz überraschend wäre: Wir müssen mehr streiten.
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Wieviel Mathematik steckt im Universum?
Ist Mathematik nur ein Werkzeug des Menschen – oder die geheime Ordnung hinter allem? Die Zahl Phi bestimmt über das Wachstum von Pflanzen, die Zapfen von Pinien folgen Spiralformen. Doch warum tauchen dieselben Muster immer wieder auf? Ist das Zufall – oder steckt dahinter ein universelles Prinzip? Diese Folge geht den faszinierenden Verbindungen zwischen Zahlen und Natur nach.
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Ist die Welt besser als wir denken?
Die Welt wird immer schlechter – so scheint es zumindest, wenn man in Zeitungen liest oder Social Media nutzt: Armut, Wohnungsnot, Umweltkatastrophen, Kriege. Doch stimmt die Wahrnehmung, dass alles den Bach runter geht? Wie misst man überhaupt den Zustand der Welt? Oder liegt die beste aller möglichen Welten vielleicht doch noch vor uns?
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Wie schlau sind die Tiere, die wir essen?
Ein großer Teil der Tiere auf unserem Planeten sind Nutztiere. Dabei sind Schweine, Ziegen, Hühner und Co. klüger als vermutet. Das genau zu beweisen, ist allerdings gar nicht so einfach. Dass Nutztiere überhaupt kognitive Fähigkeiten haben, darüber wiederum besteht kein Zweifel. Was bedeutet das für die Nutztierhaltung?
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Macht uns Scheitern erfolgreicher?
Scheitern klingt nach Rückschlag, nicht nach Fortschritt. Doch was, wenn Fehler genau das Gegenteil bewirken? Raubtiere verfehlen ihre Beute dreimal häufiger, als sie sie fangen, und überleben trotzdem. Auch die Wissenschaft lebt vom Irrtum: Der Beweis des Urknalls, die Entdeckung des Penicillins – bahnbrechende Erkenntnisse begannen oft als Fehlschläge. Der Lernwissenschaftler Manu Kapur von der ETH Zürich nennt das „produktives Scheitern“: Wer selbst nach Lösungen sucht und dabei stolpert, lernt nachhaltiger. Fehler als wahrer Motor des Fortschritts. Laut Stuart Firestein, Neurowissenschaftler an der Columbia University, ist Scheitern sogar Teil eines physikalischen Prinzips, nämlich des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik.
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Waren Steinzeitmenschen dümmer als wir?
Im Vergleich zu uns, die wir Autos steuern und am Computer haufenweise Mails schreiben, wirkt die Lebensweise von Steinzeitmenschen recht simpel. Aber ist das so, weil sie nicht die kognitiven Fähigkeiten besaßen? Oder haben wir nur das Glück, dass die Tausenden Generationen vor uns so viel Wissen angehäuft haben, das wir nutzen können?
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Wie viel Feuer braucht die Erde?
Menschen sind die einzige Spezies, die Feuer erzeugen kann. Lange lebten sie sehr eng mit ihm: Es wärmte sie, brannte Dachziegel, schmolz Eisen. Doch inzwischen ist die Beziehung gekippt. Feuer gilt als Zerstörer: Brände werden extremer und stoßen gewaltige Mengen CO2 aus. Sie treiben den Klimawandel voran und der wiederum lässt es häufiger brennen. Ein Teufelskreis.
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Welche Macht hat Musik?
Musik kann uns direkt, sogar hypnotisch in ihren Bann ziehen. Der Prozess dahinter ist jedoch äußerst komplex. Schon Shakespeare verwirrte die seltsame Macht der Musik, die, wie er schrieb, einem die Seele aus dem Leib ziehen könne. Von musikalischen Nerven oder universellen Prinzipien – es gibt viele Erklärungsmöglichkeiten auf die Frage nach der Wirkung der Musik. Schwingen Emotionen schon in der Musik selbst mit? „Musik ist keine universelle Sprache der Gefühle“, stellt die Musikwissenschaftlerin Melanie Wald-Fuhrmann fest.
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Optimieren wir uns in den Wahnsinn?
Immer mehr Menschen in den westlichen Industrieländern haben das Gefühl, nicht gut genug zu sein und ständig mehr leisten zu müssen. Zu diesem Schluss kommen die britischen Psychologen Thomas Curran und Andrew Hill. In der bisher größten Studie zum Thema von 2019 zeigen sie: Der Perfektionismus nimmt zu, und vor allem junge Menschen leiden darunter. Haben wir uns in eine Perfektionismus-Falle manövriert? Dabei ist Perfektionismus kein rein modernes Phänomen. Schon in der Antike beschreibt es das Streben nach einem besseren Leben, erklärt die Philosophin Christine Bratu.
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Kommt die Superkeim-Pandemie?
Immer mehr Menschen in den westlichen Industrieländern haben das Gefühl, nicht gut genug zu sein und ständig mehr leisten zu müssen. Zu diesem Schluss kommen die britischen Psychologen Thomas Curran und Andrew Hill. In der bisher größten Studie zum Thema von 2019 zeigen sie: Der Perfektionismus nimmt zu, und vor allem junge Menschen leiden darunter. Haben wir uns in eine Perfektionismus-Falle manövriert? Dabei ist Perfektionismus kein rein modernes Phänomen. Schon in der Antike beschreibt es das Streben nach einem besseren Leben, erklärt die Philosophin Christine Bratu.
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Kann der Mensch Winterschlaf?
Winterschlaf ist bei vielen Tierarten ein bewährtes Mittel, um ungünstige Umweltbedingungen zu überstehen. Dabei drosseln sie ihren Stoffwechsel, ihre Körpertemperatur fällt und ihr Energieverbrauch wird drastisch reduziert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermuten, dass auch der Mensch über die grundlegenden biologischen Voraussetzungen für einen solchen Zustand verfügen könnte. Welche Vorteile hätte das? Studien zeigen: Bei einigen Tieren verlangsamt der Winterschlaf nicht nur den Stoffwechsel, sondern auch die Alterung.
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Braucht unsere Gesellschaft Alkohol?
Egal ob in Feiermomenten, als Angstlöser und als Milliardenindustrie – Alkohol ist allgegenwärtig. Doch die Grenze zwischen Genuss und Abhängigkeit ist schmal. Was macht Alkohol so unverzichtbar? Warum trinken wir, obwohl wir die Risiken kennen? Und könnte die Gesellschaft ohne Alkohol überhaupt stabil existieren? Einblicke in einen Stoff, der verbindet – und zerstören kann.
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Was war vor dem Urknall?
Die Planeten, die Galaxien, das Universum: War das schon immer da – oder gab es einen Anfang? Den Urknall, aus dem all die wunderbaren Phänomene entstanden sind, die wir heute beobachten und erforschen können? Nur: Wenn es diesen einzigartigen Moment wirklich gab: Was genau hat ihn eigentlich hervorgebracht?
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Wie frei entscheiden wir wirklich?
Der Hirnforscher John-Dylan Haynes konnte in Experimenten nachweisen, dass das Gehirn bereits mehrere Sekunden vor einer bewussten Entscheidung „weiß“, wofür wir uns entscheiden. Was nach Science-Fiction klingt, stellt ein zentrales Prinzip unserer Gesellschaft in Frage: die Willensfreiheit. Auf ihr basiert unser gesamtes Rechtssystem. Welche Konsequenzen hätte es, würde unser Gehirn wirklich ohne uns entscheiden? Wäre ein Zusammenleben überhaupt denkbar? Der Neurobiologe Robert Sapolsky ist überzeugt davon, dass wir keine freien Entscheidungen treffen und deshalb auch keine Verantwortung für sie tragen. Für ihn ist es absurd, Menschen für ihre Taten zu bestrafen – oder sie für ihre Leistungen zu bewundern. Denn letztlich sei alles das Ergebnis von Genen, Umwelt und Zufällen.
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Wie mächtig sind Bilder?
Hat die ikonische Aufnahme der Erde von der Apollo 8-Mission, die zum ersten Mal den „Erd-Aufgang“ zeigt, zum Entstehen der Umweltbewegung beigetragen? Und hätte Donald Trump die US-Wahl so klar gewonnen, ohne das Bild seines blutenden Ohres? In der Werbung fällt es vielen auf, aber nicht immer in der politischen Kommunikation: Bilder beeinflussen uns! Nur wie?
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Wie funktioniert die weibliche Lust?
Sie ist so alt wie die Menschheitsgeschichte selbst und trotzdem in Teilen bis heute ungeklärt: Die weibliche Sexualität. Um sie ranken sich viele Mythen und Rätsel. Forschung und Bildung haben das Thema lange vernachlässigt. Höchste Zeit, ein paar wichtige Fragen zu klären. Welcher Sex macht Frauen Spaß? Wie geht der weibliche Orgasmus? Und welche Rolle spielt die Klitoris?
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Fällt uns der Weltraumschrott auf die Füße?
Alles, was die Menschheit ins Weltall befördert hat, kann wieder herunterfallen: Raketen etwa, oder Satelliten – Objekte, die mit der Zeit zu Weltraumschrott werden. Die Gefahr, dass wir auf der Erde von Weltraummüll getroffen werden, ist aber nicht das einzige Problem: Je voller es in den Erdumlaufbahnen wird, desto größer wird dort das Kollisionsrisiko. Was hat dies zu bedeuten?
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Verliert unser Gehirn den Fokus?
In einer Welt voller Push-Nachrichten, TikTok-Videos und ständiger Ablenkung scheint Konzentration ein rares Gut geworden zu sein. Doch wie dramatisch ist die Lage wirklich? Leidet unsere Konzentration? Oder im Gegenteil: Hat sich unsere Aufmerksamkeit vielleicht sogar verbessert - und an unsere moderne, bunte Social-Media-Welt angepasst?
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Warum lieben wir Horror?
Warum lieben wir Horror und wie funktioniert „Angtslust“? Beim Anschauen von Horrorfilmen durchlebt der Mensch eine intensive Achterbahn der Gefühle – es geht um die Balance zwischen Schreck und Sicherheit, den „Sweet Spot“ zwischen harmlos und schockierend. Erste Studien in Aarhus zeigen sogar auf: Wer regelmäßig Horror genießt, entwickelt eine bessere Stressresistenz.
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Kreist ein Phantom um die Sonne?
Lange konnte man sich die neun Planeten unseres Sonnensystems mit der Eselsbrücke: „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten“ merken: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto. Doch dann entdeckte Astronom Mike Brown den Himmelskörper Eris am Rande unseres Sonnensystems. Eris ist sehr viel massiver als Pluto und leitete die Degradierung Plutos zum Zwergplaneten ein. Seitdem fehlt ein neunter Planet, und Mike Brown wurde als „Pluto-Killer“ bekannt. Doch seit etwa zehn Jahren sucht Brown nun nach einem neunten Planeten.
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Sind wir die Superspezies der Evolution?
Von den Wüsten Australiens bis zu den Steppen Sibiriens. Kein anderes Säugetier besiedelt mehr Lebensräume als der Mensch. Über acht Milliarden Menschen greifen tief in die Prozesse der Natur ein, so dass einige Wissenschaftler vom sogennanten Anthropozän sprechen – dem Zeitalter, in dem der Mensch der wichtigste Einflussfaktor auf dem Globus geworden ist.
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Sind Wespen Gamechanger der Evolution?
Wespen finden die meisten von uns vor allem: unendlich nervig. Insbesondere, wenn sie uns mal wieder den Pflaumenkuchen streitig machen wollen. Doch damit werden wir ihnen nicht gerecht, findet der Biologe Michael Ohl vom Naturkundemuseum Berlin. Denn Wespen spielen für das Ökosystem eine ganz entscheidende Rolle. Sie bestäuben jede Menge Pflanzen – ja, auch Wespen tun das! Und wären sie nicht so erfolgreiche Jägerinnen, würden wir wahrscheinlich in Insekten versinken, vermutet er. Eigentlich müssten wir uns also beim Anblick jeder Wespe freuen – über all die Mücken, die uns dank ihr nicht gestochen haben.
188
Warum singen wir?
Singen scheint mehr zu bewirken, als uns oft bewusst ist. Es verbessert Haltung, Kreislauf und Immunsystem, zugleich schüttet der Körper Glückshormone wie Endorphine und Serotonin aus. Gesang ist gut für uns. „Unsere Stimme ist das Musikinstrument, das jeder hat, und für die Meisten die erste Erfahrung selbst Musik zu machen“, betont Neurowissenschaftlerin Sophie Scott. Also singen wir auf der ganzen Welt, um Liebe, Freude oder Trauer auszudrücken. Singen wirkt für uns wie ein soziales Bindemittel. Wer gemeinsam singt, fühlt sich anderen näher.
189
Wie monogam ist der Mensch?
Monogamie ist ein kulturelles Ideal und gleichzeitig ein komplexes biologisches Phänomen – und gilt für viele als das Beziehungsmodell der Wahl. Doch die Realität sieht anders aus: Die Hälfte aller Ehen in Deutschland und Frankreich scheitern, Untreue ist einer der häufigsten Trennungsgründe und alternative Formen wie offene Beziehungen gewinnen an Bedeutung. Warum gelingt es oft nicht, ein Leben lang sexuell treu zu lieben? Expertinnen und Experten erklären, dass Monogamie im Tierreich selten und eher an Umwelteinflüsse gebunden ist, etwa bei Vögeln, die gemeinsam Brutpflege betreiben, oder bei isoliert lebenden Gibbons.
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Warum gehen wir auf Gold so ab?
Für die alten Ägypter war Gold das „Fleisch der Götter“, mit dem nur Pharaonen und Priester ihren guten himmlischen Draht unterstreichen durften: Das Edelmetall schien den Glanz der Sterne einzufangen und verkörperte auch deshalb Ideen der Ewigkeit. Mit diesen Assoziationen hat unsere besondere kulturelle Beziehung zu Gold begonnen. Menschen haben über Jahrtausende gelernt, Gold wertvoll und besonders zu finden. Eine große Rolle dabei spielt natürlich, dass alles bislang geförderte Gold der Welt nur drei olympische Schwimmbäder füllen würde. Aber hinter dem besonderen Status von Gold steckt noch mehr als seine Seltenheit. Warum uns sein Anblick buchstäblich beglückt, das erklärt der Wahrnehmungspsychologe Roland Fleming mit Reaktionen unseres Gehirns auf den besonderen Glanz und die Farbe des Metalls.
191
Steuern Gefühle den Finanzmarkt?
Die Börse gilt als Tempel der Rationalität, der Zahlen, Daten und Modelle. Doch was, wenn Gefühle die Kurse treiben? Wenn Panik schneller wirkt, als jede Analyse und Euphorie Milliarden bewegt? Emotionen gelten als Störfaktor, dabei bestimmen sie oft den Takt der Finanzwelt. Aber sind sie wirklich nur gefährlich? Oder brauchen wir Gefühle, damit Märkte funktionieren?
192
Was, wenn das Leben spiegelverkehrt wäre?
Viele lebenswichtige Moleküle lassen sich in zwei spiegelbildliche Varianten anordnen, vergleichbar mit einer linken und einer rechten Hand. Chiralität nennt man dieses Phänomen. Und so gibt es rechts- und linkshändige Moleküle. Mit einer Besonderheit: „Das Leben hat sich immer nur für eine Spiegelform entschieden“, sagt Cornelia Meinert von der Universität Côte d’Azur in Nizza. „Die Aminosäuren in den Proteinen sind ausschließlich linkshändig und die Zuckermoleküle in der DNA immer rechtshändig“. Wie genau diese merkwürdige Vorliebe des Lebens vor etwa 3,8 Milliarden Jahren zustande kam, ist nach wie vor unklar.
193
Brauchen wir den Alpha-Mann?
Der Mann, und auch Männlichkeit selbst, stecken heute in der Krise. Das zumindest erzählen populäre Influencer aus der sogenannten „Manosphere“ ihrem Publikum. Und fordern, dass Männer wieder versuchen sollten, „Alphas“ zu sein: Starke, dominante Männer, die in der Rangordnung ganz oben stehen, über den schwachen „Beta-Männern“ – und über Frauen sowieso. So, wie wir das in der Natur angeblich ja oft genug beobachten könnten: Bei Wölfen etwa, oder bei Schimpansen. Doch stimmt das überhaupt? Gibt es im Tierreich „Alpha-Männchen“? Bei Wölfen etwa stellt sich schnell heraus: Den Alphawolf gibt es nicht, zumindest nicht in freier Wildbahn.
194
Werden Schwarze Löcher die neuen Kraftwerke?
1963 entdeckte der Astronom Maarten Schmidt den Quasar 3C273 – ein winziges, aber unvorstellbar helles Objekt, das eine ganze Galaxie um sich herumschleudert. In seinem Zentrum: ein supermassives Schwarzes Loch, das als größte Energiequelle des Universums gilt. „Wir reden hier über die allergrößte Energiequelle, die wir kennen“, sagt Dr. Sarah Bosman, Kosmologin am Max-Planck-Institut für Astronomie. Könnten wir ein kleines Schwarzes Loch „erzeugen und isolieren, würde es die Erde für 150 Millionen Jahre mit Strom versorgen.“ Klingt fantastisch und abwegig zugleich, trotzdem, wie realistisch ist diese Vision? Seit über 50 Jahren gibt es Theorien, wie man Schwarze Löcher anzapfen könnte: durch das Abbremsen ihrer Rotation, das Nutzen der Hitze ihrer Plasmascheiben oder das Abfangen ihrer gewaltigen Energiesäulen.
195
Ist Gehirnwäsche möglich?
Es fängt bei alltäglichen Betrügereien an: Scammer wissen genau, wie wir ticken. Sie nutzen unsere psychologischen Schwachstellen und bringen uns dazu, wirklich dumme Dinge zu tun – etwa sehr viel Geld an sie zu überweisen. Als gäbe es Knöpfe, die man einfach nur drücken muss, als wären wir hackbar. Die Sozialpsychologin Pia Lamberty zeigt, dass Manipulation längst kein Randphänomen mehr ist: In einer überreizten Informationswelt reagieren wir oft automatisch, anstatt kritisch nachzudenken. Besonders umfassend scheinen sich die Führer von Sekten und Kulten damit auszukennen.
196
Warum stehen wir so auf Konkurrenz?
Jeder hat in seinem Leben mit ihr mehr oder weniger zu kämpfen: Konkurrenz. Von Kindheit an vergleichen wir uns mit anderen. Doch warum stehen wir so auf Konkurrenz? Schließlich gehen mit ihr Druck und schmerzvolle Niederlagen einher. Können wir Menschen gar nicht anders, als miteinander zu konkurrieren? Ab wann ist Konkurrenz nützlich und ab wann schadet sie uns?
197
Brauchen wir Geschwister?
Wie stark prägen uns Geschwister wirklich – und wie viel bilden wir uns nur ein? Die Psychologin Julia Rohrer taucht tief in internationale Datensätze ein und sucht nach Mustern, die viele für selbstverständlich halten. Etwa die Idee, dass Erstgeborene verantwortlicher seien oder dass jüngere Geschwister risikofreudiger durchs Leben gehen. Ihre Erkenntnisse bringen viele vertraute Kategorien ins Wanken. Auch wenn Geschwisterbeziehungen durchaus ihre Spuren hinterlassen. Die Neurowissenschaftlerin Christy Rogers beobachtet im Labor, wie Geschwister sich in ihren Entscheidungen gegenseitig beeinflussen.
198
Ist die Globalisierung gescheitert?
Anderen hat die Globalisierung unfassbaren Reichtum gebracht. Doch die Vernetzung der Weltwirtschaft lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Verändern wird sie sich trotzdem und in Zukunft vor allem von Geopolitik gesteuert werden. Die globale Wirtschaft wächst weiter, aber langsamer. Von einer Slowbalisation ist die Rede. In welche Richtung sich die Globalisierung entwickelt, hängt auch davon ab, wie stark der Wille der beteiligten Akteure ist, die Welt ein Stück gerechter zu machen.
199
Wie verändert Müll die Welt?
200
Ist Urlaub wirklich Erholung?
Die Erholung ist ein Prozess im Körper des Menschen, der erstaunlich schwer dingfest zu machen ist. Eine gebräuchliche Analogie sei, so die Arbeitspsychologin Jessica de Bloom von der Universität Groningen, ein Akku, der leerläuft und wieder aufgeladen wird. Doch wo dieser Akku im menschlichen Körper zu finden ist und wie genau er angekurbelt wird, sind offene Fragen. Und davon gibt es einige rund ums Thema der Urlaubserholung. Die Vorstellung, der Körper müsse sich erholen, stammt aus dem Kosmos von Eisenbahn und Industrie. Dort, erklärt der Tourismushistoriker Hasso Spode, hätten Ingenieure Materialermüdungen durch hohe Beanspruchung beobachtet. Dieses Bild wurde ohne weitere Versuche oder Beweise auf den Menschen übertragen.
201
Können wir uns ändern?
Wer wir sind – ist das Schicksal? Die Suche nach dem Kern des menschlichen Wesens ist alt: Während die Antike den Charakter in Körpersäften wie Galle und Schleim zu finden glaubte, versuchte die Phrenologie des 19. Jahrhunderts, Eigenschaften an der Form des Schädels abzulesen. Inzwischen blickt die Wissenschaft tiefer. Persönlichkeit wird als dynamisches Zusammenspiel aus Genetik, neuronalen Netzwerken, sozialen Beziehungen und Umweltbedingungen verstanden. In der modernen Psychologie dominiert das Big-Five-Modell. Es beschreibt uns anhand von fünf Dimensionen: Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus.
202
Wartet eine zweite Erde im All?
In unserer Milchstraße funkeln Hunderte Milliarden Sterne. Da scheint es fast unmöglich, dass nicht einer von ihnen von einer zweiten Erde umkreist wird. Tatsächlich konnten wir lange Zeit überhaupt keine Planeten außerhalb unseres Sonnensystems sichten, weil sie zu weit entfernt waren. Inzwischen wissen wir zwar von Tausenden „Exoplaneten“ – doch wie viel wissen wir wirklich über sie? Bevor wir eine dieser fernen Welten zu unserem „Planet B“ erklären, müssen wir grundlegende Fragen beantworten: Gibt es dort feste Oberflächen, flüssiges Wasser oder gar Pflanzen? Könnten wir die Atmosphäre atmen, ohne zu ersticken? Obwohl diese Fragen aus Lichtjahren Entfernung kaum zu beantworten scheinen, hat sich die Forschung genau das zum Ziel gesetzt.
203
Kann KI uns fühlen?
Unsere Gefühle sind etwas sehr Intimes, etwas, das nur uns gehört – zumindest wünschen wir uns das. Mittlerweile kann aber die Künstliche Intelligenz (KI) unsere Emotionen lesen und sich daran anpassen. Und wenn die KI schon so gut mit unseren Emotionen umgehen kann, wäre es dann nicht ein Leichtes für sie, diese auch zu manipulieren? Oder sogar zu kontrollieren?
204
Schlummert in jedem ein Trauma?
Wenn von Trauma die Rede ist, denken die meisten sofort an extreme Ereignisse: Krieg, Gewalt, schwere Unfälle oder Naturkatastrophen. Und tatsächlich: Solche Erfahrungen können tiefe seelische Spuren hinterlassen. Doch was, wenn Trauma nicht immer laut daherkommt? Wodurch kann ein Trauma sonst noch entstehen und woran merkt man überhaupt, dass man betroffen ist?
205
Was steckt hinter Ufos?
Das Ende des jahrzehntelangen Ufo-Tabus für die Wissenschaft besiegelte ein Bericht des US-Nachrichtendienstes DNI. Darin gestand man offiziell ein, Kenntnis über unidentifizierte, physische Objekte zu haben. Ufos ließen sich nicht länger ignorieren. Zum Paradigmenwechsel gehört auch ein von alten Stigmen befreites Akronym: Ufos heißen fortan UAPs (Unidentifizierte Anormale Phänomene). Mit wissenschaftlichen Methoden und eigenen Messdaten will man nun UAPs auf die Spur kommen. Obwohl sich die allermeisten UAP-Sichtungen als bekannte Phänomene entpuppen, gibt es doch einen kleinen Teil, der unerklärt bleibt: UAPs, deren vermeintliche Flugmanöver unser physikalisches Verständnis auf die Probe stellen: „Kein Objekt kann lange im Schwebeflug verharren und gleichzeitig Überschallgeschwindigkeit erreichen.
206
Können Staaten endlos Schulden machen?
207
Scrollen sich Teenager dumm?
208
Können wir ohne Arbeit leben?
209
Stecken wir in einer Eizellen-Krise?
2. 42 - Die Antwort auf fast alles (13 Episoden)
01
Werden wir immer dümmer?
02
Wie werden alle satt?
03
Können wir ins Jenseits blicken?
04
Wie werden wir Kriege los?
05
Welche Macht haben Gedanken?
06
Sind wir im Schwarm intelligenter?
07
Bist du psychopathisch?
08
Was macht Wellen zu Monstern?
09
Verspielen wir unser Leben?
10
Können wir unser Blut kopieren?
11
Können Robben vor Gericht ziehen?
12
Wird es eine neue "Spezies Mensch" geben?
13
Retten Städte die Welt?
3. Staffel 3 (1 Episode)
01
Episode 1
Wem gehört eigentlich das Meer? Jahrhundertelang galt die Faustregel: Einem Land gehörte das Meer nur so weit, wie eine Kanonenkugel reichte. Doch heute wollen die Staaten mehr. Vor allem die Tiefsee weckt ihre Begehrlichkeiten.
Trailer