Die seltsamen Abenteuer des Hermann Van Veen (1979)

Die seltsamen Abenteuer des Hermann Van Veen

SERIE • 1 Staffel • Kinder & Familie, Fantasy, Komödien • Deutschland • 1979

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Eine der kuriosesten Serien der 70er, in der der beliebte Sänger, Liedermacher und Entertainer Herman van Veen äußerst merkwürdige Abenteuer in seinem Haus, einer fliegenden Windmühle, erlebt. Ausgangspunkt der Geschichten sind die Bilder im Hauptraum der Mühle, die van Veen lebendig machen kann, weshalb immer wieder Besucher oder er selbst in den Bildern verschwinden oder dort Gegenstände herausnehmen. Eine fantasievolle Serie für die ganze Familie, wie es sie wohl nie wieder geben wird, und ein gesuchter Meilenstein deutscher TV-Unterhaltung.

Originaltitel
Die seltsamen Abenteuer des Herman van Veen
Produktionsland
Deutschland
Originalsprache
Deutsch
Untertitel
Nein
Besetzung
Babette van Veen

Episoden-Guide

1. Staffel 1 (6 Episoden)
01
Der lange Weg zur Professor-Prokulatis-Kragedatus-Strasse
Ausgangspunkt für die Abenteuer des holländischen Entertainers Herman van Veen ist eine Windmühle mitten zwischen Hochhäusern. Im Hauptraum hängen Bilder, die merkwürdige Eigenschaften haben. Aus einem Wüstenbild zum Beispiel rieselt Sand. Sehr zum Erstaunen der kleinen Els, die sich im Verkehrschaos verlaufen hat und in der Mühle Hilfe sucht. Durch das Bild steigt Els einfach in die Wüste...
02
Der tiefgefrorene Agent
Im achteckigen Wohnraum der Mühle, die Herman mit seiner Frau Marlous und acht Freunden gemütlich eingerichtet hat, hängt ein altes Gemälde. Es zeigt einen würdigen Mann mit Kirschen und einer Geige. Herman hat die Gabe, Bilder lebendig werden zu lassen. So macht es ihm keine Schwierigkeiten, sein Lieblingsinstrument einfach aus dem Gemälde zu nehmen. Er läuft damit aus der Mühle – und wird urplötzlich von einem Agenten verfolgt. Herman nimmt die Sache zuerst nicht ernst. Er spielt Violine, antwortet auf das Geigenspiel eines kleinen Mädchens, und auch die Freunde musizieren mit. Der Agent hält die Töne für verschlüsselte Botschaften. Er informiert eine dubiose Regierung samt deren Generalstab. Und der läßt eine unsichtbare Rakete auf Herman abfeuern!
03
Das ängstliche Gespenst
Herman sitzt allein in seiner Mühle und weint. Kein Wunder, denn er muss Zwiebeln schneiden. Mit tränenumflortem Blick betrachtet er ein Gemälde, auf dem eine romantische Ritterburg abgebildet ist. Horch – schreit da nicht ein Burgfräulein um Hilfe? Der ritterliche Herman springt mit einem riesigen Satz in den tiefen Burggraben, schwimmt hindurch und eilt in die Kemenate. Dort kämpft er mutig gegen einen furchterregenden „Eisernen Ritter“. Mit Erfolg! Herman singt der befreiten Schönen ein Minnelied – und findet sich wieder in der Mühle. War alles nur Spuk? Da schwebt ein Gespenst herein. Weil es sehr klein ist, hat es Angst vor den Menschen...
04
Kampf der Giganten
Auf der Straße stößt Herman mit Rocky zusammen, einem Dreikäsehoch in Ledermontur und mit einem poppig geschmückten Fahrrad. Rocky kommt mit zwei großen Beschützern, Franky und Mausi, in die Mühle und fordert die Bewohner zu einem großen Kräftemessen heraus. Es beginnt mit Apfelzerdrücken, einem Tischtennismatch und endet friedlich – mit einem Rock-’n’-Roll-Konzert.
05
Der Knall im Schrank
Mit-Mühlenbewohner Erik haust im Schrank. Mitsamt einem Kabel verschwindet er darin. Herman sieht sich unterdessen in seiner Phantasie als Lehrer und radelt mit seinen Schülern ins Grüne. Sie führen ein Ballett hoch zu Drahtesel auf, und Herman, der Hochrad-Artist, landet im Teich. Danach lehrt sie ein Judo-Meister das Fliegen – und das Fürchten. Zurück in der Mühle, kommt noch ein Knalleffekt – aus dem Schrank…
06
Als die Mühle fliegen lernte
Heute ist Einkaufstag, und Herman ist gar nicht glücklich, dass er an der Reihe ist. Im Kaufhaus passieren ihm natürlich allerhand komische Sachen. Einkaufswütige Hausfrauen schieben ihn mitten auf einen Wühltisch. Danach landet Herman im Straßenverkehr und verursacht einen Massenzusammenstoß. Eine Horde wütender Autofahrer verfolgt Herman zur Mühle. Diese fliegt schließlich davon.