Die Malediven, Seychellen, Mauritius und La Réunion bieten spektakuläre Unterwasserwelten mit Pottwalen, Haien, Mantarochen und farbenprächtigen Korallenriffen. Doch die Trauminseln sind bedroht: Müll verschmutzt die Strände, Korallen sterben und Mangroven verschwinden. Die Dokumentation zeigt die fragile Schönheit dieser Naturparadiese und fragt, ob sie noch zu retten sind.
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Die Malediven
Traumstrände und die wohl schönsten Korallenriffe im Indischen Ozean: Die Malediven sind die Bühne für erstaunliche Geschichten: Putzerfische betreiben dort eine Art Wellness-Salon, skurrile Sandaale wohnen in Röhren, in die sie sich bei Gefahr zurückziehen, kleine Grundeln leben mit blinden Krebsen in einer WG und bei Nacht saugen Ammenhaie ihre Beute förmlich aus dem Riff.
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Die Seychellen
Sie sind Trauminseln im Indischen Ozean: die Seychellen. Mächtige Granitfelsen schmücken tropische Strände. Hier produziert die Coco de Mer, die Seychellenpalme, den größten Samen der Erde. Auch die Tierwelt hält Superlative bereit: etwa eine Riesenkolonie von über 1,5 Mio. Rußseeschwalben. Unter Wasser verblüfft der Preußenfisch: Er betätigt sich als singender Tänzer.
03
Mauritius und La Réunion
Etwa 700 Kilometer östlich von Madagaskar liegen Mauritius und La Réunion im Indischen Ozean. Die Nachbarinseln sind beide vulkanischen Ursprungs und doch sehr verschieden. Die einstige Besiedlung durch die Kolonialmächte hat die Fauna und Flora dort bis heute nachhaltig verändert. Viele Tierarten haben mit dem Überleben zu kämpfen. Doch es gibt Hoffnung: Auf der kleinen Insel Île aux Aigrettes im Südosten von Mauritius entfernten Naturschützer invasive Arten und ersetzten sie durch einheimische. Die Insel wurde zu einer Art Arche Noah, die zeigt: Artenschutz lohnt sich.