500 Nations - Die Geschichte der Indianer (1995)

500 Nations - Die Geschichte der Indianer

SERIE • 1 Staffel • Dokumentationen, Historisch • Vereinigte Staaten von Amerika • 1995
Lesermeinung

Gesehen?

Jetzt bewerten

Ihre Bewertung


Stand:
500 Nations - Die Geschichte der Indianer (1995)

Wer streamt "500 Nations - Die Geschichte der Indianer" ?

kaufen

Wo läuft "500 Nations - Die Geschichte der Indianer"?

"500 Nations - Die Geschichte der Indianer" läuft aktuell bei folgenden Streaming-Anbietern:
Thalia.

Inhaltsbeschreibung

Das Bild der Indianer ist bei den meisten von uns durch das Kino geprägt, wo Leinwandhelden ganze Armeen von feindlichen Rothäuten bekämpfen. Der wilde Indianer auf dem Kriegspfad, der über die weite Prärie reitet, ist nach wie vor das Symbol für alle amerikanischen Indianervölker. Kevin Costner („Open Range“, „Der mit dem Wolf tanzt“) präsentiert Ihnen in dieser achtteiligen Dokumentation die Geschichte aus der Sicht der Indianer und gewährt uns faszinierende Einblicke in Kultur, Leben und Geschichte der 500 Völker, die einst den amerikanischen Kontinent besiedelten. Die Idee entstand während der Dreharbeiten zu dem Welterfolg “Der mit dem Wolf tanzt”: Nicht nur eine Episode, sondern die ganze Geschichte der Indianer müsste man erzählen. Kevin Costner und einem Team um den Regisseur Jack Leustig ist in jahrelanger engagierter Arbeit eine ebenso spannende wie informative achtteilige Reihe gelungen. “500 Nations – die Geschichte der Indianer” entwirft, auch mittels modernster Computertechnik, ein faszinierendes Bild der Jahrtausende alten Kultur der Indianervölker Amerikas.

Originaltitel
500 Nations
Produktionsland
Vereinigte Staaten von Amerika
Originalsprache
Englisch
Regie
Jack Leustig
Untertitel
Nein
Besetzung
Kevin Costner, Gordon Tootoosis, Tom Jackson, Timothy Bottoms, Castulo Guerra, Edward James Olmos, Tony Plana, Patrick Stewart, Eric Schweig, Gregory Harrison

Episodenguide

1. Staffel 1 (8 Episoden • 1995)
01
Maya, Mississippi, Anasazi – Blüte der großen Kulturen
Sie errichteten lange vor der Landung Columbus’ in der „neuen“ Welt grandiose Bauwerke und Städte, besaßen ein weitgespanntes Netz von Handelswegen – von Alaska bis in die Höhen der Anden -, pflegten hochentwickelte Sprachen und künstlerische Ausdrucksformen. Die Maya, Anasazi, Aztekten – die vielen Indianervölker Nordamerikas wurden vernichtet, versklavt, gedemütigt von den weißen Eroberern. Diese Serie läßt den Zuschauer Aufstieg und Fall, das ganze Drama des Untergangs der Indianer, unmittelbar erleben.
02
Aufstieg und Fall der Azteken
Die zweite Folge stellt die indianischen Kulturen Mexikos in den Mittelpunkt, wo etwa um 900 n. Chr. Die neuen Reiche der Tolteken und Azteken entstehen. Ihr mächtiger Herrscher, Moctezuma, uns unter dem spanischen Namen Montezuma bekannt, wird 1519 vom spanischen Konquistador Hernán Cortés gefangengenommen und stirbt kurz darauf – das Reich der Azteken wird vernichtet.
03
Zusammenprall zweier Welten: Enrique und Columbus
Die dritte Folge beschreibt die Landung des Christoph Columbus auf der Insel Hispaniola – das heutige Haiti – und den Widerstand der Taino unter Häuptling Enrique. Doch die Inselbewohner werden restlos ausgerottet. Ihr Gold wurde ihnen zum Verhängnis. In Florida kommen die Calusa und Timucua mit den Spaniern in Berührung und werden auf dem zwanzig Jahre dauernden Marsch des Eroberers de Soto ebenfalls ausgelöscht.
04
Die europäische Invasion. Häuptling Metacom führt Krieg
Die vierte Folge schildert die Eroberung der nordamerikanischen Küsten durch die Europäer, vor allem durch die Briten. Im Sommer 1576 landet Kapitän Martin Frobisher im Norden bei den Inuit, den Eskimos – ein Jahrhundert später versucht in Neu-England Häupling Metacom, die Kontrolle über die Stämme der Powhatan-Föderation zu behalten. 1675 stirbt er im Kampf gegen die Briten, seine Familie wird versklavt.
05
Im Hexenkessel von Revolution und Bürgerkrieg. Überlebenskampf der Indianervölker
In der fünften Folge geht es um die Landnahme durch Briten und Franzosen seit Beginn des 17. Jahrhunderts. Die Weißen bringen den indianischen Handel mit Pelzen an sich und sie beginnen mit Indianersklaven zu handeln. Der entscheidende Überlebenskampf der indianischen Stämme beginnt. Pontiac, vom Stamm der Odawa, eine der großen Führerpersönlichkeiten, versucht noch einmal, vergeblich, die wichtigsten Stämme zu vereinigen
06
Häuptling Tecumseh. Der Traum vom eigenen Land der Indianer
Im Mittelpunkt der sechsten Folge steht eine der legendären Persönlichkeiten der nordamerikanischen Indianer: Tecumseh, der Häuptling der Shawnee. Er versucht noch einmal, über Stammesgrenzen und -rivalitäten hinweg indianische Solidarität zu festigen. Denn die Landverluste der Indianer nach dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg überschritten jedes Maß – Alkohol und christliche Missionare taten das ihre, um die Kultur der Indianer zu vernichten. Tecumseh stirbt 1812 in der Schlacht – damit ist auch das Schicksal der Cherokee, Choctaw, der Chickasaw, Creek und Seminolen besiegelt, der „fünf zivilisierten Stämme“. Sie werden aus ihrer Heimat vertrieben.
07
Besiedlung des Westens. Mord und Vertreibung
Die siebte Folge wirft einen Blick auf das Schicksal der kalifornischen Indianer. Um 1769 gab es über 310.000 von ihnen. Im Jahre 1850 haben nur 30.000 Missionierung und Goldrausch überlebt. Die Indianer auf den Weiten der Great Plains werden gewaltsam in Reservate gezwungen, ihre riesigen Büffelherden, Grundlage ihrer Existenz, von den Weißen systematisch abgeschlachtet. Vergeblich leisten die Navajo und Apachen Widerstand unter ihrem Anführer Geronimo.
08
Geronimo und Chief Joseph. Verzweifelter Kampf um Freiheit
Die achte Folge beschreibt den Endkampf der Indianer Nordamerikas: Wenigstens ein Rest an Freiheit und Land sollte ihnen bleiben. So sehen es die Häuptlinge Sitting Bull und Crazy Horse. Auch sie wurden gefangen genommen und ermordet. Von 500 indianischen Nationen bleiben ganze 80, dezimiert auf oft nur wenige Sippen.

Hat dir "500 Nations - Die Geschichte der Indianer" gefallen?

Dann gefällt dir vielleicht auch: