Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener

SERIE • 3 Staffeln • Produziert in Europa, Reality TV, Dokumentationen • Deutschland • 2007 - 2008

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Inhaltsbeschreibung

österreichische Serie

Originaltitel
Die kulinarischen Abenteuer der Sarah Wiener
Produktionsland
Deutschland
Originalsprache
Deutsch
FSK
0
Untertitel
Nein
Besetzung
Sarah Wiener

Episodenguide

1. Staffel 1 (20 Episoden • 2007)
Asiatische Restaurants gibt es bei uns mittlerweile an jeder Straßenecke. Man geht gediegen geschäftlich zum Chinesen, schnell zum Sushi-Imbiss in der Mittagspause oder bestellt Nummer 37 beim Inder und lässt es sich nach Hause liefern. Doch wie schmeckt das Essen in Asien wirklich? Sarah Wiener begibt sich in 10 Episoden auf große Reise und schaut direkt in die Töpfe vor Ort. Wann ist ein Essen für einen Inder scharf? Warum kochen die Vietnamesen immer frisch? Was verstehen die Japaner unter Sushi? Wieso wird Szechuan-Pfeffer in China „Taub-Pfeffer“ genannt? Zwischen dem Chaos indischer Großstädte und ländlichen Kochplätzen in den Provinzen, im Schlamm des Mekong-Deltas und in den improvisierten Garküchen Vietnams, inmitten wohl geordneter japanischer Märkte und bei akribischen Kochmeistern sucht Sarah Wiener nach Antworten. In Rajasthan erfährt Sarah alles über die unterschiedlichen Schärfegrade, in Kerala an der indischen Küste wird Sarah in die Geheimnisse der indischen Gewürzmischungen eingeführt. In Japan verzehrt sie wochenlang gelagertes Sushi, stolpert über Stock und Stein auf der Jagd nach einem Wildschwein fürs Ragout und trifft auf einen unerbittlichen Meister des Japanischen Omeletts. In Vietnam bestellt sie mit Wasserbüffel und Pflug die Reisfelder, stellt Reisnudeln in einer Manufaktur her und ist bei teilweise bitterarmen Bauern zu Gast, die in täglicher Routine der Natur den Lebensunterhalt abtrotzen. Dabei allerdings immer bestens gelaunt, fernab der westlichen Wohlstands-Miesepetrigkeit. In China kämpft sich Sarah für ein bisschen Tofu an den Soja-Mühlen ab und holt fest sitzende Bambuswurzeln aus dem Wald. Vor den Toren der glitzernd-bunten Megacity Chengdu pflanzt Sarah einen Szechuan-Pfefferbaum. Ob süß-sauer in China, scharf in Indien, präzise in Japan oder frisch in Vietnam – vor Ort ist alles anders – und Sarah zeigt uns wo der Pfeffer wächst.
01
Die schwarzen Trüffel
Beim Inder hier um die Ecke wird scharf gegessen. Doch wie scharf essen die Inder wirklich? Sehr scharf? Oder geht es noch schärfer? Sarah ist diesmal in Samode gelandet, einem kleinen Ort im Norden des Landes, im Bundestaat Radjasthan. In diesem traditionellen Dorf tragen die Männer noch einen Turban und die Frauen einen Sari. Hier werden scharfe Messer zum Schneiden von Gemüse und Fleisch zwischen den Zehen gehalten und über offenen Feuern in den Innenhöfen gekocht. Mit der Familie eines Chilibauern probiert Sarah „Mit Chili gefüllte Chilis“ – und muss bekennen : sehr scharf! Ihre Lippen und Zunge brennen wie Feuer – und das nicht nur einmal in diesem kulinarischen Abenteuer. Zum Glück lernt sie schnell, mit welchen Hausmitteln der Schärfe beizukommen ist. Eine andere Pflanze ist ebenfalls in Indien sehr beliebt: Senf. Nicht ganz so scharf wie der Chili, so hat es diese Pflanze in sich. Mit einem Senfbauern geht Sarah aufs Feld und bringt anschließend eine Ladung Körner in die einfache Mühle.Samode – Ort der Gegensätze. Außerhalb des Dorfes steht der Palast des Maharadjahs. Sarah trifft auf einen seiner Nachfahren. Er will mit Sarah einen Ziegenfleisch-Eintopf für sie beide zubereiten. Die wichtigste Frage an Sarah lautet: wie viele ganze Chilis will sie in das Gericht tun? Eine – oder wie in Samode üblich – zwanzig Chilis.
02
Das garnierte Sauerkraut
In der zweiten Folge ihrer kulinarischen Abenteuer geht sie einer scheinbar einfachen Frage nach: Was genau ist eigentlich Curry?Sarah ist in dem indischen Bundesstaat Kerala gelandet, im El Dorado der Gewürze. In der Hafenstadt Kochi beginnt ihre Suche nach dem gelben Pulver – aber schon im ersten Gewürzladen bringt es der Händler auf den Punkt: Curry ist eine Gewürzmischung, die in Indien nicht Curry, sondern „Masala“ genannt wird. Das beantwortet aber längst nicht Sarahs Frage. Welche Zutaten machen ein gutes Masala aus? Zumindest eins haben alle Masala-Mischungen gemeinsam: Pfeffer!Sarah besucht eine Pfefferbäuerin auf ihrer paradiesisch anmutenden Plantage, nahe der Malabar-Küste. Von ihr lernt sie was der Unterschied zwischen schwarzem, weißem und rotem Pfeffer ist. Und wie man eine Pfeffersuppe zubereitet. Die Frage, was ein Fisch-Curry ist soll ein Fischer in den Backwaters von Kerala beantworten Im Idyll kleiner Seen und Flüsse leben der Fischer und seine Frau in aller Bescheidenheit. Die kleinen Fische für das Curry sind allerdings noch quicklebendig im Wasser und müssen mit einem Wurfnetz gefangen werden. Um einfache Antworten auf die Frage „Was ist das beste Masala?“ ist der opulente Koch Ajeeth nicht verlegen. Natürlich sein Eigenes. Er weiht Sarah in das Geheimnis seines Rezeptes ein.
03
Die Seeteufel
Vegetarische Gerichte stehen in Indien ganz groß auf dem Speiseplan. In der dritten Folge geht Sarah diesen Fragen nach: Was sind die vegetarischen Spezialitäten? Und wovon werden die Menschen satt? Sarah ist hoch im Norden Indiens, in Gujarat, unterwegs. Der ganze Bundesstaat ist vegetarisch. Nicht nur die Kuh ist hier heilig, Tiere zu schlachten und zu essen ist ein Frevel. Zebus - Buckelrinder - prägen das Straßenbild größerer Städte, sie zu füttern gilt als religiöser Akt. Herr Patel von der Milchkooperative erklärt Sarah, warum die Kuh dennoch ein Nutztier ist.Sarah macht Station bei einem Kichererbsen-Bauern. Die proteinhaltige Hülsenfrucht ist das Grundnahrungsmittel in diesem Bundesstaat, als ganze Frucht oder als Mehl aus den Gerichten dieser vegetarischen Küche nicht weg zu denken – sei es im Dokla oder im Undhiu. Aber noch eine andere Zutat ist in Gujarat unentbehrlich – und die ist so gar nicht nach Sarahs Geschmack. Zucker – außer natürlich er wird in Süßspeisen verarbeitet. Das zeigt ihr Meetha in seiner beeindruckenden Manufaktur in Bhavnagar, wo aus Rohmilch und Zucker ganz besondere Kekse hergestellt werden.In einem Urlaubsresort bereitet der Koch Shanker das Nationalgericht für Sarah zu: Mutthias – eine Art Kichererbsen-Falafel. Seine Lieblingszutat allerdings ist Öl – Öl – und nochmals Öl.
04
Die Frau mit dem Turban
Ganz Vietnam isst sie – die Sommerrolle – doch was kommt alles hinein? Und vor allem: Worin werden die frischen Zutaten eingerollt? Sarah ist in der vierten Folge im Mekong-Delta unterwegs. Mekong, die Reiskammer Süd-Vietnams. Zwei bis drei Mal im Jahr wird in dieser Gegend geerntet. Hier gibt es schwimmende Märkte, schwimmende Garküchen – und schwimmendes Gemüse. Das gesamte Gebiet ist über unzählige Kanäle und natürliche Wasserstraßen miteinander vernetzt, die meisten Bauern leben direkt am Wasser und haben einen eigenen Steg. Sarah ist diesmal mit dem Boot auf Spurensuche.Knietief im fruchtbaren Schlamm des Mekong-Deltas sucht Sarah nach erlesenen Zutaten für die Sommerrolle. Denn geerntet wird im Wasser. Sie entdeckt andere Rezepte, die schnell zubereitet werden können und sich durch ihre extreme Frische auszeichnen: eine Süß-saure Suppe mit Wasserspinat und einen knackigen Lotoswurzelsalat. Bevor Sarah im Restaurant “Meine ältere Schwester“ mit Frau Suong die ultimative Sommerrolle drehen darf, versucht sie sich an der Herstellung von Reispapier: hauchdünne Crêpes, in der Sonne getrocknet, die Basis für die Sommerrolle. Dann geht es aufs Ganze: Ein riesiger Elefantenohrfisch, mitsamt seinen Schuppen, muss frittiert werden, an einem Stück. So verlangt es diese ganz besondere Spezialität.
05
Die gestopften Enten
Reis, das Grundnahrungsmittel für über die Hälfte der Bevölkerung wird in Vietnam auch „das weiße Gold“ genannt. Eine Mahlzeit ohne Reis gilt in Vietnam einfach nur als Snack. Was kann man aus Reis alles machen, will Sarah auf dieser Erkundungstour herausfinden.Die Reise führt die sympathische Österreicherin diesmal in den Norden Vietnams. Sie ist in der Hauptstadt Hanoi gelandet und macht sich dort und im Delta des Roten Flusses auf die Suche nach seinen vielen Variationen. Bevor sie allerdings in den Genuss des traditionellen Reiskuchens kommt, muss das Feld bestellt werden. Das geschieht immer noch wie vor 3000 Jahren: mit einem Ochsen, einem Pflug und einer Egge, knietief im Schlamm. Eine sportliche Herausforderung für Sarah. Vietnamesische Küche ist undenkbar ohne die berühmte Reisnudel. Sarah besucht eine kleine Manufaktur, die Herstellung ist ein Knochenjob – Sarah hilft kräftig mit und kriegt zur Belohnung eine Reisnudelsuppe. Zurück in Hanoi trifft sie auf Mai Corlou, die zusammen mit ihrem Mann ein kleines Restaurant betreibt. Ihre Küche ist inspiriert von den vielen Garküchen-rezepten der Stadt. Für Sarah bereitet sie einen Reis zu, den man so schnell nicht vergessen wird. Auf dem Weg dahin stolpert Sarah in einer Garküche über seltsam anmutende Zwerghühnchen in Cola-Dosen. Ob die wohl schmecken?
06
Die Bruderschaft des Cassoulet
Sushi ist in Europa der beliebteste japanische Schnellimbiss. Was ist der Ursprung von Sushi? Wie definiert es der Japaner?Sarah ist im verschlafenen Nest Gobo auf der japanischen Hauptinsel Honshu gelandet. Hier werden noch traditionelle Herbstfeste gefeiert und Frauen dürfen nicht zum Fischen raus fahren – das könnte die Meeresgöttin beleidigen. Sarah begegnet einem Fischer, der nicht ganz so abergläubisch ist und sie früh am Morgen mit nimmt – doch eine Makrele macht noch keinen Sushi.In Gobo trifft Sarah auf die Damen Yamamoto, Meisterinnen von Nare-Sushi – das Ur-Sushi schlechthin. Luftdicht verpackte Makrele mit Reis - als ganz besondere Delikatesse gilt das drei Wochen lang gegorene Sushi. Im traditionsbewussten Haus muss Sarah zum Kochen nicht nur einen Kimono tragen, sondern Nare-Sushi in allen Reifezuständen probieren. Fast erholsam ist dagegen die Kaki-Ernte auf einem kleinen Bauernhof außerhalb der Stadt und die anschließende Zubereitung der Frucht mit einer fröhlichen Kochgruppe - ganz ohne Fisch. Doch warum heißt das Gericht dann Kaki-Sushi? Der Meisterkoch Koshi Teranishi zeigt Sarah wie man in Japan mit dem Messer umgeht. Zehn Jahre lang hat er gebraucht, um mit dem Messer wie mit einem Präzisionswerkzeug zu filetieren. Schafft Sarah den richtigen Schnitt zur Zufriedenheit des Meisters?
07
Der Salzmantel
Beppu auf der japanischen Insel Kyushu. Die Stadt der 1000 heißen Quellen gilt als das Tor zum wilden Japan, dem Japan fernab vom weitem Meer. Aus allen Ecken quillt heißer Dampf empor. Der tätige Vulkan Mount Aso auf der kleinen Insel ist dafür verantwortlich. Als besondere Attraktion in Beppu gilt eine Garküche, die sich aus den Quellen speist. Das lässt sich Sarah nicht entgehen, bevor es sie in die ausgedehnten Wälder rund um Beppu zieht.Dort leben Wildschweine und es gedeihen die berühmten Shiitake-Pilze. Die Pilze brauchen ein besonders mildes und sehr feuchtes Klima – tief in den Wäldern in der Nähe des Vulkans wachsen sie ideal und besonders schmackhaft. Mit den Shiitake-Züchtern bereitet Sarah ein einfaches Reis-Gericht zu, gewürzt mit Soja-Sauce und getrockneten Fisch.Das Wildschwein muss von Sarah und der kleinen Jagdgesellschaft mit Hunden durch das Gehölz gejagt und erlegt werden. Beim abschließenden Abendessen gibt es ein besonderes Wildschweinragout. Sarah drängt sich die Frage auf: Wildschwein mit Fisch - warum diese Kombination? Ist das etwa der Geschmack Japans? Der Koch Herr Yamada hat die Antwort. Für Sarah bereitet er ein Frühstück zu – mit all den unabwendbaren Zutaten. Zum Glück hat Herr Yamada ein eigenes Thermalbad und Sarah kann am Vorabend des „Japanischen Omeletts“ entspannen.
08
Der Schokoladenkönig
Schrimps, Garnelen, Seeschnecken und Langusten – Meeresfrüchte sind der Bonbon in der Küche Vietnams. Sarah ist zu Gast in der Bucht von Bai Rang, in der Nähe der Stadt Quy Nhon, einem beliebten Urlaubsort für gut situierte Vietnamesen, direkt am Meer. Drei Brüder leben hier am Strand mit ihren Familien. Täglich trotzen sie dem Meer ihren Lebensunterhalt ab – jeder einzelne hat in dieser Einheit eine bestimmte Aufgabe. In einer kleinen Nussschale geht Sarah Nachts mit Thung auf Langusten-Baby-Jagd, um den kargen Ertrag am nächsten Morgen zu seinem Bruder Bôn zu bringen. Auf dem Meer mästet dieser die Langusten-Babys bis sie eine stattliche Größe erreicht haben und an die Luxusrestaurants der Stadt verkauft werden. Than, der dritte Bruder, taucht mit Sarah mehrere Meter tief nach nahrhaften Algen. Die Söhne klettern geschickt auf die Palmen und holen frische Kokosnüsse herunter. Gekocht und gegessen wird von der ganzen Familie unter freiem Himmel. Sarah probiert Tintenfisch in Kokosmilch und frischen Algensalat.Der junge Koch Phu Thanh Van bereitet die ausgewachsenen Langusten für die betuchten Urlauber in seinem Restaurant zu. Bei einem Preis von 100 Dollar das Stück können sich die 4 Brüder ihr eigenes Produkt nicht mehr leisten. Vor 10 Jahren haben sie zum letzten Mal ausgewachsene Languste gegessen.
09
Scharfe Fische
Sarah Wiener entdeckt in den Markthallen Shaoxings: Tofu gibt es in China in endlosen Variationen: geräuchert, in Fäden, als Süßspeise, als Cracker, als stinkender und als geschichteter Tofu. Aber nicht nur Tofu, sondern auch frische Bambussprossen sind allgegenwärtig und in unterschiedlichsten Formen und Größen vorhanden.In der chinesischen Provinz Zhejiang ist Anji eine berühmte Bambusregion. Endlose Bambuswälder soweit das Auge reicht, ideal um dort Bambussprossen ernten zu gehen und heraus zu finden, wie frische Bambussprossen schmecken. Aber zurück zum Tofu. Nicht weit vom Bambusdorf Anji entfernt, trifft Sarah Wiener auf die resolute Frau Wang, die eine kleine Tofu-Manufaktur betreibt. Die Zeit scheint hier noch vor der Kulturrevolution stehen geblieben zu sein. Das Soja wird dort per Hand gemahlen. Eine schweißtreibende Aufgabe für Sarah Wiener. Als Belohnung gibt es einen üppig gedeckten Tisch, ein altes chinesisches Bauernlied und natürlich... Tofu! Zurück in die moderne Provinzstadt Shaoxing zeigt ihr der Koch Herr Zhu eine ganz neue Variante: hauchdünnes Tofu-Papier, das gefüllt wird. Bevor es an den runden Tisch zum Essen geht, müssen die verschiedenen frischen Zutaten aber noch gekocht werden. Doch was sucht die Kondensmilch im Schweinefilet? Sarah kann der ungewöhnlichen Zutat zunächst nicht viel abgewinnen.
10
Miss Mirabelle
Bei uns ist „Ente süß-sauer“ die Nummer Eins in jedem China-Restaurant. Doch wie wird süß-sauer in China selbst gegessen? Chengdu, Mega-City in Szechuan. Hier ist alles Mega: die Plattenbauten, die Skyline und der überdachte Markt. Eine überwältigende Fülle an bekannten und unbekannten Zutaten, geräuchertes Geflügel und sauer eingelegtes Gemüse. Auf der Spurensuche nach süß-sauer zieht es Sarah Wiener doch lieber vor die Tore der Stadt. Dort trifft sie einen sympathischen Bio-Bauern, der eine Zen-buddhistische Form der Schädlingsbekämpfung auf seinen Kohlfeldern betreibt. Er zeigt Sarah wie in der Provinz traditionell das Gemüse zu den berühmten „Szechuan-Pickles“ verarbeitet wird - eingelegtes Gemüse, die saure Note in Gerichten. Es gibt nur wenige Bio-Bauern in China, doch bei den Gaos ist alles Bio – sogar auf Spülmittel wird verzichtet. Die Suche führt Sarah tiefer in das Innere der Provinz. In den Bergen wächst der berüchtigte Szechuan-Pfeffer, der auf der Zunge ein taubes Gefühl hinterlässt. Gewappnet mit neuen Eindrücken kehrt Sarah Wiener zurück in die Provinzhauptstadt Chengdu. Dort trifft sie die Köchin Frau Wang. Sie und ihr Mann haben ein altes Gemäuer vor dem Abriss bewahrt und ein eindrucksvolles Restaurant erschaffen. Frau Wang will Sarah in die Raffinessen der chinesischen Küche einweihen.
2. Staffel 2 (10 Episoden • 2007)
Nach vielen Jahren in Deutschland kehrt Sarah Wiener für die kulinarischen Abenteuer zurück nach Österreich, in ihre Heimat. Das Land ihrer Kindheit hat sich verändert. Aus stillen Bergtälern sind flotte Skiressorts geworden, vergessene Dörfer am Eisernen Vorhang sind zurückgekehrt in die Mitte Europas - und auch die Küche ist eine andere geworden. Längst gibt es in Österreich mehr zu entdecken als Wiener Schnitzel und Palatschinken.
01
Die magische Füllung
Wien ist über Österreich hinaus bekannt für Schnitzel, Kaiserschmarrn und Strudel. Doch auf Sarah Wiener wartet eine weniger bekannte, dafür ebenso große Spezialität: Der Tafelspitz. Gekocht wird er von ihrer ältesten Freundin und Konkurrentin zugleich, von ihrer Schwester Una. Das Fleisch kommt vom Wienerwald Weiderind, das vor den Toren der Stadt grast. Und der Meerrettich dazu kann nicht scharf genug sein. Über allem aber schwebt die Frage, wer den besseren Tafelspitz kocht: Una oder Sarah? Nur eine kann gewinnen.
02
Der Geschmack der Berge
In den waldigen Hügeln der Steiermark liegt der kleine Ort Fischbach. Dort ist der junge Koch Christian Übeleis zuhause - und sein Restaurant ,,Zum Forsthaus". Bekannt wurde Christian Übeleis für seine lokalen Spezialitäten, die auf dem schmalen Grat von deftig und elegant wandern: Tartar vom Alm Ox etwa oder Seesaibling, gegart in Kranewittenschmalz. Für Sarah Wiener aber hat er eine Aufgabe, die dem Lauf der Jahreszeit folgt: Zarter Maibock, dazu Kraut aus der Grube und zum Nachtisch Kürbiskern-Nudeln. Der Nachteil: Der Maibock ist ein scheues Tier.
03
Frische Fische
In Niederösterreich, entlang der Donau, liegt die Wachau: der Obstgarten Österreichs und die Heimat der Marille. Ende Juli wird sie geerntet und dann kommt sie auch bei Ilse Gutmann auf den Tisch. In ihrem Gasthaus in Zöbing serviert sie für Sarah Wiener nicht nur Entenbrust mit heiß-scharfen Marillen, sondern kennt auch das Geheimnis des perfekten Marillenknödels. Ob sie es verrät, ist eine andere Frage.
04
Kleine Täubchen
Im Osten von Österreich, im Burgenland, liegt der Neusiedler See. An seinem Westufer findet Sarah Wiener ihren nächsten Gastgeber. Max Stiegl hat sein Restaurant in Purbach im ältesten Haus der Stadt. Auf ihrem Weg durch das Burgenland begegnet Sarah Wiener den glücklichsten Schweinen der Welt und einem Feministen der alten Schule. In Purbach selbst wird ihr von Max Stiegl eine Halászlé-Fischsuppe serviert - mit Fischen direkt aus dem See, vielen Tomate und noch mehr Paprika. Denn gleich hinter der Stadt beginnt die Puszta, die große Steppe.
05
Das schwarze Schwein
Die nächste Station für Sarah Wiener: Tirol und das Zillertal. Dort betreibt Hannes Ebster in seinem Geburtsort Stumm das ,,Gasthaus zur Linde". Seine Familie kann auf eine lange Tradition in Tirol zurückblicken und auch das Gasthaus gehört den Ebsters seit Generationen. So ist auch die Herausforderung für Sarah Wiener ein Tiroler Klassiker: Schlutzkrapfen mit Rüben-Speck-Fülle und Mangold. Als Vorspeise aber tischt Hannes Ebster ein kulinarisches Rätsel auf: Eine Suppe, die keine Suppe ist.
06
Die Ehre der Basken
Direkt an der Donau, im Hausruckviertel, liegt das Dorf Alkoven. Dort trifft Sarah Wiener im ,,Gasthaus Schrot" auf Christian Göttfried. Seine Aufgabe für sie: Der Donau-Waller, zubereitet auf leckeren Schmorgurken. Doch bevor gegessen wird, muss der Fisch aus dem Wasser. Er wird gerne 50 Jahre alt, kann hundert und mehr Kilo wiegen und bringt auch hartgesottene Fischer zum Schwitzen. Danach geht es auf das Gurkenfeld. Dort wartet eine Maschine, die aus der Ferne aussieht wie ein riesiges Insekt. Ihr Name: Der Gurkenflieger.
07
Der wahre Senf
Hoch hinaus geht es für Sarah Wiener in Vorarlberg: Der Bregenzer Wald mit seinen unzähligen Almen ist bergig, einige Gipfel klettern auf über 2500 Meter Höhe. Auf den Hängen grasen den ganzen Sommer über Schafe und Kühe. Der Käse aus der Region ist eine Delikatesse, die weit über die Grenzen bekannt ist. Er schmeckt nach den Kräutern und den Gräsern der Berge. Aber ihn oben auf der Alm herzustellen, ist eine Mühsal. Doch Sarah Wiener hat keine andere Chance. Denn für das Lamm in Latschenkiefersauce mit Bergkäse-Riebel-Talern akzeptiert Erwin Kasper im ,,Gasthaus Gämsle" nur besten Käse von der Alm.
08
La crème de la crème
09
Der lange Faden
Wien ist eine Stadt für Genießer - vor allem für süße Genießer. Die Stadt der Kaffeehäuser hat ungezählte Leckereien hervorgebracht: Torten, Biskuits und Strudel in allen denkbaren Varianten. Im Cafe und Restaurant ,,Zum schwarzen Kameel" ist die Auswahl groß, doch Köchin Sevgi Hartl hat sich auf drei Spezialitäten konzentriert: Biskuitroulade mit Mokkacrème, Traubenstrudel und die berühmte Sachertorte. Dazu gibt es schon am Nachmittag neben der Melange den Wiener Gemischten Satz, ein Wein aus bis zu zwanzig Rebsorten. Danach aber warten die Donau-Auen mit einem kleinen Wunder: Schneebälle, die auch in der Sonne nicht schmelzen.
10
Die Loire-Fischer
Das letzte Etappe der kulinarischen Reise führt Sarah Wiener nach Kärnten. Im Land der Burgen und Seen hat Michael Sicher sein Restaurant - und hinter dem Restaurant züchtet er seine Saiblinge. Mit ihrem Kaviar verfeinert er die klassischen Kärntner Kasnudeln - mit Topfen und Minze gefüllte Teigtaschen. Als Hauptspeise: Kärntner Kirchtagssuppe. Ein abenteuerliches Festtagsgericht mit Safran und viel Fleisch. Das größte Abenteuer erwartet Sarah Wiener aber mitten in der Nacht. Denn die Hühnerdiebe gehen um.
3. Staffel 3 (10 Episoden • 2008)
01
Ligurien
02
Friaul
03
Venetien
04
Umbrien
05
Basilikata
06
Sizilien
07
Kampanien
08
Kalabrien
09
Emilia Romagna
10
Toskanissimo!