Kommissariat 9

SERIE • 3 Staffeln • Krimi • Deutschland • 1975 - 1983

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Inhaltsbeschreibung

Die Kriminalbeamten des „K9“ ermitteln im Bereich der Wirtschaftskriminalität.

Originaltitel
Kommissariat 9
Produktionsland
Deutschland
Originalsprache
Deutsch
Regie
Wolfgang Staudte
FSK
12
Untertitel
Nein
Besetzung
Walter Riss, Dietrich Lehmann, Edgar Ott, Herbert Steinmetz, Christian Wolff, Arnfried Lerche, Paul Edwin Roth, Alexander May, Heinz Engelmann, Joseline Gassen

Episodenguide

1. Miniserie (13 Episoden • 1975)
Es ist unglaublich, mit welchen raffinierten Mitteln Ganoven versuchen, anderen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen! Egal ob mit gefälschten Aktien, nicht existierenden Briefkastenfirmen, dubiosen Kaffeefahrten, einem perfiden Pyramidenspiel, zweifelhaften Finanzierungsbüros, illegalen Wohnungsverkäufen oder gar mit vergiftetem Fleisch!
01
Tamaro-Bau GmbH & Co. KG.
Die Eheleute Grimm und Sohn Thomas beschließen eine Eigentumswohnung zu erwerben
02
Streben Sie vorwärts
Wolfgang, Vorarbeiter in einem Produktionswerk, überrascht seine Freundin Käthe mit dem Entschluss – wie sein Kollege Schorsch, der eine Fernkurs-Ausbildung als Fotograf mit Diplom beendet hat, bei dem Lehrinstitut des Herrn Beckkamp einen Lehrgang als Programmierer für 2.500 DM abzuschließen.
03
Spekulationen
Rudi Schirrmacher, 35, Amtmann, und Jürgen, 30, Verkaufsleiter in einem Möbelgeschäft, verheiratet mit Jutta und Monika, zwei Schwestern, lassen sich von dem „Anlagenberater“ Rust und seinem ehemaligen Knast-Kollegen Mahlow blenden und legen ihre gesamten Ersparnisse in Aktien an, die Rust in Zeitungen mit 20% Rendite anbietet.
04
Guten Appetit
Herbert Franke, 60, Inhaber einer Fleischwarenfabrik, hat bei Laurens, 38, Chef der Fleischimportfirma „Intermeat“ 80.000 KG schieres Rindfleisch gekauft, das dieser als französisches Beef 1. Qualität, zum „Einführungspreis“ anbot. Das Fleisch führt zu Vergiftungen bei der Belegschaft der Fabrik „Süd-Textil“ und auch bei Frankes LKW-Fahrer Becher.
05
Herzlich eingeladen
Harry Michels, 50, lockt in seinem „Euro-International-Veranstaltungsdienst“ vornehmlich ältere Leute zu seinen billigen Kaffeefahrten mit Musik und einer unverbindlichen Musterschau. In Wirklichkeit inszeniert er draußen im Gasthaus einen ebenso aufdringlichen wie unseriösen Verkaufsrummel mit überhöhten Preisen auf Abzahlung.
06
Die Pyramide
Kommissariat 9 hilft hier einen Betrug mit Grundstücksverkäufen im Ausland aufzudecken. Möller-Krahl, Bauland- und Anlage-Fachmann, bietet zusammen mit seinen Genossen 200 Ferienhäuser im Süden Spaniens an. Bei 45.000 DM glauben sie 1.000.000 DM kassieren zu können. Zu Besichtigungsflügen wurden ein Musterhaus und zwei Geländestreifen in idealer Lage gezeigt.
07
Potemkin läßt grüßen
Beim „Import aus Fernost“ deckt das Kommissariat 9 einen Akkreditivschwindel auf. Stein, 50 Jahre, lässt sich bei der Frau Koslow, Erbin einer Geschenkartikelgroßhandlung, als Prokurist anstellen. Er veranlasst sie zum Abschluss eines Kaufvertrages von Fotoapparaten aus Honkong für 2 Mio. DM, auf die ihre Bank einen Kredit in voller Höhe des Kaufpreises übernimmt.
08
Import aus Fernost
Dr. Lentz und seinem Partner v. d. Heyde gelingt es, durch Vortäuschung von Solidarität einen Vertrag mit schwedischen Produzenten über eine große Lieferung von Planierraupen abzuschließen, zur Hälfte adressiert an ihre Firma und zur anderen Hälfte an ihren Kunden in Nordafrika.
09
Zum halben Preis
Das Kommissariat 9 bringt Licht in ein steckengebliebenes Anlagen-Objekt, das in schöner Mittelgebirgslandschaft im großen Stil Kur- und Erholungsmöglichkeiten bieten sollte. Schaper, 40 Jahre, und Geschäftsführer einer mittellosen Bau- und Boden GmbH und Inhaber der ebenso vermögenslosen Glarus AG versteht er es, Vertreter der ersten Gesellschaft zur Geldhergabe für seine Werbung einzuspannen.
10
Kavaliersdelikte
Fritz Öhme, ein Unternehmer, wird für den Aufbau seines großen erfolgreichen Unternehmens im Grenzgebiet öffentlich belobigt. Nur sein alter Prokurist weiß, dass das Anfangskapital allein aus hinterzogenen Steuergeldern in Höhe von 5 Mio. DM bestand.
2. Staffel 2 (13 Episoden • 1979)
Wenn der Leiter eines pharmazeutischen Großunternehmens auf mysteriöse Art und Weise ertrinkt, der Direktor eines maroden Konzerns in dubiose Waffengeschäfte verwickelt wird und stirbt, edler Wein mit billigem Fusel aus Italien vermischt und Billigkleidung als Markenware verkauft wird, dann sind das Fälle für das Berliner Kommissariat 9, das sich ausschließlich mit Wirtschaftskriminalität ...
01
Die Edlen der Heilkunst
Dr. Heylmann, leitender Direktor eines pharmazeutischen Großunternehmens, sagt vor Beginn einer Konferenz der Pharmabosse in Genf gegen Hermann Kehl, der einen Kleinbetrieb hat, einen Teil eines knappen unersetzlichen Grundstoffes aus Südamerika zu, den nun die großen Hersteller unter Umgehung des Kartellgesetztes in der Konferenz exklusiv unter sich aufteilen.
02
Der Preisbrecher
Unter Verletzung der EG-Zollbestimmungen bringt Dr. Fahrenholz aus Neapel Kleider in Deutschland zu Dumping-Preisen auf den Markt. Sie sind bestimmungswidrig nicht im EG-Land Italien, sondern in Hongkong gefertigt worden. In Italien wurden lediglich die Markenschilder der bekannten neapolitanischen Modellfirma eingenäht.
03
Die Großen und die Kleinen
An der süddeutschen Grenze zur Schweiz verschafft sich der Maschinenfabrikant Gabner große Gewinne aus Steuerhinterziehung, weil er das Inkasso für seine in Deutschland hergestellten Maschinen über eine Briefkastenfirma in Vaduz betreibt. Die Höhe seiner Strafe ist noch offen.
04
Edle Sorten
Im alten Weingut Claudius lassen sich die Söhne, die den Betrieb übernehmen, dazu hinreißen, das eigene Gewächs mit billigem italienischen Einfuhrwein unzulässig zu verschneiden. Der deutsche Weinbau wird in Ausfallzeiten staatlich gestützt, aber Weinverfälschungen sind strafbar.
05
Big Business
Dr. Zorn ist leitender Direktor in der Hackethal AG, die Schwierigkeiten hat. Über Frenzel, Mitinhaber der Atlanta-Export, erfährt er von Auftragsmöglichkeiten aus Gabundi, einem kapitalkräftigen afrikanischen Staat. Zorn geht nach Gabundi und erhält das Angebot auf ein lohnendes Waffengeschäft, zumindest den Verkauf des „Know-Hows“.
06
Fett macht fett
Andreas Werner, Inhaber der „Nordia-Fett-Ex- und Import“, und der Geschäftsführer Clauss führen 300 t Butter an die „Balkan- Ex- und Import“ in Sofia aus, wobei die Abwicklung ein Schweizer Freund, Rene Schatz, betreibt. In Bulgarien wird die Butter chemisch in Würze verwandelt und billig an die „Nordia“ zurück geliefert.
07
Der Zapfhahn
Das führende Fabrikationsunternehmen Reck KG ist der Cento, einem Großrechenzentrum, angeschlossen. Die Fa. Hofstetter KG, ein Kleinbetrieb, stellt wie die Fa. Reck auch medizinische Spezialgeräte her. Dr. Hofstetter erwirbt auch Anschluss bei der Cento. Durch Wenzel, seinen cleveren Programmierer, der den Code der Fa.
08
Ein Schluck aus der Pulle
Die Inhaber der Maschinenhandels-Firma Wolker u. Wolker, Theo Wolker und seine Ehefrau Sabine, beide ca. 50, fingieren zusammen mit dem befreundeten Spediteur Jupp Hinnekamp (40) Verkäufe von Maschinenladungen ins Ausland. Hinnekamp besorgt die Ausfuhrstempel beim Zoll. Sie kassieren zu Unrecht Mehrwertsteuer-Rückerstattungsbeträge, doch das K9 kommt dahinter.
09
Konjunkturbelebung
Die Bauunternehmer einer Kreisstadt beraten unter Vorsitz von Frauboes über die Höhe der Gebote bei der nächsten öffentlichen Ausschreibung und über den Beteiligungsschlüssel. Preisempfehlungen sind noch keine Absprachen, beruhigen sie sich. Der junge Architekt Schmidt findet sich mit dieser Tatsache resignierend ab. Der Baumeister Schopf lässt sich von Frauboes seinen Anteil zuweisen.
10
Auf einen guten Mokka
Detlef Heym (32) ist verheiratet mit der Zahnärztin Anke Heym. Er übernimmt von seinem 65 Jahre alten Schwiegervater das Kaffee-Import-Geschäft Semmler. In der Branche wird auf den Pfennig kalkuliert. Nach dem Internationalen Kaffeeabkommen von 1968 dürfen die Vertragsländer (auch BRD) nur Quotenkaffee einführen. Der sogenannte „Free-market-Kaffee“ ist um 30 billiger.
3. Staffel 3 (13 Episoden • 1983)
Die Männer vom Berliner Kommissariat 9 sind wieder da! Im Visier der Ermittler stehen erneut schwarze Schafe im Bereich der Wirtschaftskriminalität, die ihre Opfer gewissenlos abzocken und dabei ganze Existenzen ruinieren.
01
Retter in der Not
Auch unter den Unternehmensberatern gibt es schwarze Schafe, das sind Organisationen, die sich z.B. durch geschickte Eigenwerbung und Imagepflege in Not geratenen Firmen andienen. Sie täuschen vor, durch organisatorische Reformen die Firmen sanieren zu wollen in Wirklichkeit jedoch wollen sie möglichst schnell an möglichst große Beratergebühren kommen.
02
Totalschaden garantiert
Als Kriminal-Assistent Lippski an einer unübersichtlichen Stelle auf einen plötzlich bremsenden PKW auffährt, kommt ihm die Handhabung des Unfalls durch den Betroffenen eigenartig vor.
03
Schlachtfest
Vor Jahren schon war Kriminalrat Dingelein einer internationalen Organisation auf der Spur: Die Bande, als seriöse und finanzkräftige Gruppe getarnt, gab vor, am Ankauf von Firmen interessiert zu sein.
04
Neues vom Aktienmarkt
Die Werbeagentur von Beate Wendt und Andreas Jungmann bekommt von einem amerikanischen Investmentberater einen großen Auftrag. Sie ahnen ebenso wenig wie der mit ihnen befreundete Kriminal-Assistent Scherf und Andreas’ Schwester und Schwager, die Investmentpapiere dieser Firma kaufen, dass es sich um ein betrügerisches Unternehmen handelt.
05
Der Globetrotter
Globetrottern ganz besonderer Art sind Dingelein und Lippski auf der Spur, durch die den Fluggesellschaften jährlich Schäden in Millionenhöhe entstehen. Sie fliegen kostenlos rund um die Welt, indem sie die Tickets mit ungedeckten Schecks bezahlen und sich durch Gepäckversicherungsbetrug obendrein das nötige „Taschengeld“ verschaffen. Reinhardt von Schubnitz ist einer von ihnen.
06
Drei Rollstühle für einen Rolls
Ist der jungem querschnittsgelähmte Mann im Rollstuhl, der da für die Spontane Behinderten-Hilfe e.V. sammelt, nicht ein Fußballspieler, den Kriminal-Assistent Brockhage noch kürzlich unbehindert kicken sah? Dem Verdacht auf Sammlungsbetrug geht Brockhage mit dem Eifer des „Neuen“ nach und erlebt dabei zunächst eine böser Überraschung.
07
Ein Köder aus viel Phantasie
Walter Gallus, der sich in Kanada aufhält, wird beschuldigt, den Staat um über hundert Millionen Mark geschädigt zu haben. Gallus schiebt die gesamte Verantwortung auf Dreyling, den Chef der Finanzabteilung der Galls-Werke. Was ein Glück für Galls, dass Dreyling tödlich verunglückt und der Finanzbeamte Radolla, dessen Schweigen mit Schmiergeldern erkauft wurde, spurlos verschwunden ist.
08
Videospiel
Immer häufiger liest man in letzter Zeit vom großen Geschäft mit Raubkassetten. Auch Lorenz Steinbach, Verkäufer in einem Videoladen, sieht hier die Chance, schnell ans große Geld zu kommen. Er richtet sich eine kleine Kassettenproduktion ein. Sein Pech ist, dass er dabei der großen Konkurrenz ins Gehege kommt. Mit Hilfe des kleinen versucht Lippski, den großen Fisch zu fangen.
09
Eine Million aus Hong Kong
Edward Blake zwingen Schulden, seinem alten Freund aus den Zeiten deutsch-amerikanischen Schwarzmarkthandels, Ernst Ludwig Kramer, ein „Geschäft“ vorzuschlagen: Eine Telexüberweisung in Höhe von 1 Million Dollar. Er liefert Kramer Kennung und Zahlencode, die ihm als Angestellten einer Bank in Hongkong bekannt sind, und Kramer tickert die Überweisung von Hongkong nach Amsterdam und Frankfurt.
10
Die böse Konzernmutter
Die Fischer-Werft steht vor dem „Aus“. K9 wurde eingeschaltet, weil der belgische Knokke-Konzern in Verdacht steht, seine Tochtergesellschaft vorsätzlich geschädigt zu haben, indem er sie die Patente für einen neuen Schiffstyp bezahlen ließ, ohne jemals beabsichtigt zu haben, diesen von Fischer auch bauen zu lassen.