Wie an einer gedachten Linie reihen sich die höchsten Berge der Welt. Filmemacher Hajo Bergmann hat auf einer Traumroute die spektakuläre Natur, die verschiedenen Kulturen und Religionen der Völker entdeckt, die im Schutz der 14 höchsten Berge der Welt leben. Die Berggiganten befinden sich in Indien, Nepal, Pakistan und China mit den autonomen Provinzen Tibet (Himalaya) und Xinji-ang (Karakorum). Außerhalb des Himalaya und des Karakorum gibt es keine Achttausender. Um die steinernen Giganten zu Gesicht zu bekommen, bedarf es ausgefeilter Routen, denen die vierteilige Dokumentationsreihe folgt.
01
Vom Nanga Parbat durch den Karakorum
Am Fuße des Nanga Parbat wird der Jeep durch eine Eselskarawane ersetzt, um nach Fairy Meadows zu gelangen, einer grünen Hochebene, die von deutschen Bergsteigern als "Märchenwiese" bezeichnet wird. In einem Camp auf knapp 4.000 Metern Höhe hat der junge Pakistaner Safrez die Bewirtung der Wanderer übernommen.
02
Vom Karakorum nach Tibet
Von Passu aus führt eine gefährliche Piste nach Shimshal. Die Persisch sprechenden Einwohner leben von der traditionell betriebenen Landwirtschaft. Der Sprung hinüber nach China gleicht einer Reise vom 19. ins 21. Jahrhundert. Der holprige Karakorum-Highway verwandelt sich in eine Autobahn mit Flüsterasphalt.
03
Vom Dach der Welt nach Nepal
Auf dem tibetischen Plateau zeigt sich ein faszinierendes Naturschauspiel: Ungeheure Wolkenmengen werden von Nepal und Indien aus auf das Dach der Welt gedrückt. Die Reiseroute führt von hier weiter zum Potala in Lhasa, zu den debattierenden Mönchen im Kloster Sera, zum Cho Oyu Basecamp und dann zum großen Stupa in Bodnath.
04
Auf dem Weg zum Kangchendzänga
Im Chitwan-Nationalpark scheinen die Achttausender weit weg zu sein. Dort geben die grauen Riesen einer Elefantenzuchtstation, die zu Patrouillen im Dschungel eingesetzt werden, den Ton an. Bevor die Region im Süden Nepals 1973 zur Schutzzone ausgerufen wurde, war sie ein Jagdgebiet der Königsfamilien und ihrer Gäste. Der junge Guide Shukran führt durch das Gelände.