Die Tätowiererin Pelin Yolcu bringt ihre drei Kinder in Berlin-Wedding selbst durch, zumal ihr derzeitiger Freund Edin sie nur nachts besucht. So wundert es nicht, dass Pelin neben den vielen Schulden ein weiteres Problem mit ihrer ständigen Müdigkeit hat. Als dann der kleine Elvis bunte Pillen von Edin findet, kommt es zu einem tragischen Zwischenfall, der das Jugendamt auf den Plan ruft. Zum Glück kann Pelin vor Gericht die Richterin davon überzeugen, ihr noch eine Chance zu gewähren ...

Und wieder ein Sozialdrama aus Deutschland, das die Unterschicht und deren Ängste und Sehnsüchte einmal mehr aus Filmemacher-Sicht interpretiert. Das ist über weite Strecken nicht nur äußerst langweilig sondern auch noch schlecht inszeniert. Warum derlei Werke überhaupt im Kino eingesetzt werden, bleibt fraglich.



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