Eine Gruppe gesellschaftlicher Außenseiter – sie nennen sich "Mont Blanc", "Matterhorn" und "Monte Rosa" - bietet unter dem Namen "Die Alpen" eine ungewöhnliche Dienstleistung an: Sie versprechen Menschen, die eine geliebte Person verloren haben, Trost und Schmerzlinderung. Ihre Methode: die Stelle der Verstorbenen einnehmen. So kommen die Dienstleister in fremde Wohnungen, tragen Kleider von Verstorbenen, spielen Erinnerungen nach. Doch die strikte Regel, keine emotionale oder gar intime Bindung oder Beziehung einzugehen, wird bald gebrochen ...

Was hier als griechische Perle angepriesen wird, entpuppt sich als absolute Mogelpackung: Nach einer ewig erscheinenden Exposition, die nichts erklärt und nur unsympathische Figuren vorstellt, folgt pure Tristesse in jeder Einstellung, eine uninteressante Geschichte, uninspirierte Darsteller, nervige Dialoge und langweilige Situationen. Kurz: ein Graus – weder interessant noch witzig, allenfalls noch gesellschaftskritisch! Wenn so das neue griechische Kino aussieht, kann man nur hoffen, dass dafür bald auch kein Geld mehr da ist.



Foto: Rapid Eye Movies