Wegen Totschlags landete der 19-jährige Roman in der Jugendhaftanstalt von Wien. Hier bietet sich ihm die Möglichkeit, tagsüber in einem Bestattungsunternehmen zu arbeiten. Dies nutzt der junge Mann. Als eines Tages eine Frau auf der Bahre liegt, die den gleichen Nachnamen wie er trägt, vermutet das einstige Heimkind, dass es sich um seine unbekannte Mutter handeln könnte. Nun setzt er abseits des Jobs alles daran, mehr über seine Vergangenheit zu erfahren und begibt sich auf die Suche nach seiner Mutter ...

In tristen Bildern schildert Schauspieler Karl Markovics in seinem Regiedebüt das Leben eines jungen Mannes zwischen Haftanstalt, Bestattungsinstitut und Friedhof. Dabei wird auch das ein oder andere Tabuthema manchmal gar mit morbidem Witz angepackt. Doch in die durchaus interessante Geschichte haben sich leider allzu viele Längen eingeschlichen. Dennoch ein beachtliches Debüt.



Foto: Thimfilm